In nachhaltige Aquakultur investieren

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Auch wenn die Schweiz ein Binnenstaat ist, bedeutet es nicht, dass sie mit Fischproduktion nichts zu tun hat: Ein eidgenössisches Unternehmen bietet Anlegern die Möglichkeit, sich an nachhaltiger Aquakultur zu beteiligen.

Alleine in Asien sind mehr als 3,3 Mio. Schiffe unterwegs, die Fisch fangen. Größer Fischproduzent ist dabei China, das seit 2002 auch zum größten Exporteur von Fischen und Fischprodukten wurde. Allerdings ist fraglich, ob diese Entwicklung bald noch so weitergehen kann: Laut Schätzung der für Ernährungs- und Agrarorganisation zuständigen UN-Organisation FAO sind weltweit ein Drittel der genutzten und analysierten Fischarten stark überfischt und 60 % der Fischbestände würden sogar kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Die Meeresbewohner sind aber nicht nur durch Überfischung, sondern auch durch Umweltverschmutzung und die Folgen des Klimawandels bedroht.

Immer mehr Fisch kommt aus Aquakulturen

Der Rückgang der Fischbestände senkt aber nicht die Nachfrage nach Fisch als Nahrungsmittel: So wird laut FAO die gesamte Fischproduktion, also Wildfang und Aquakultur, von 2016 bis 2030 um 18 % auf 201 Mio. Tonnen zunehmen. Am meisten Fisch wird in Europa verspeist, gefolgt von den USA und Japan. Aufgrund des gesunkenen Fischangebots in den Meeren gewinnt die Aquakultur zunehmend an Bedeutung. So kamen von den 171 Mio. Tonnen Fisch, die im Jahr 2016 verarbeitet wurden, mit 80 Mio. Tonnen fast die Hälfte aus Aquakulturen. Aquakulturen sind aber nicht nur für den Fischbestand der Meere positiv, sondern auch für die Nahrungsmitteproduktion. So kann bei diesen mit günstigeren Preisen kalkuliert werden und das Aufkommen des Fisches kann viel besser geplant werden, da es keinem saisonalen Wandel unterliegt. Um die Meere vor Überfischung zu schützen und den europäischen Markt unabhängiger von Exporten zu machen, will die EU Aquakulturen europaweit stärker fördern.

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