„Die Pandemie hat unserem Geschäft kaum geschadet“

Dr. Stefan M. Knoll, CEO der Deutschen Familienversicherung / Foto: © Deutsche Familienversicherung

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat im ersten Halbjahr ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt:  Bestand und Beiträge konnten deutlich gesteigert werden. Aufgrund der positiven Entwicklung werden die Jahresziele bestätigt. Außerdem wurde eine Prognose für das Erreichen der Gewinnzone abgebeben.

Mit 15,4 Mio. Euro lag das Neugeschäft der DFV im Rahmen der Erwartungen. Insgesamt schaffte es das InsurTech zwischen Januar und Juni 46.415 neue Verträge auf den Markt zu bringen und erreichte damit nahezu das Zeitziel, in diesem Jahr insgesamt 100.000 neue Verträge zu verkaufen. Trotz des konjunkturellen Einbruchs aufgrund der Corona-Krise zeigt sich der Vertrieb der DFV nach wie vor robust. In Zeiten, in denen der persönliche Kontakt deutlich erschwert wird, kommt dem Frankfurter InsurTech vor allem seine Online-Ausrichtung zugute. So lag der Anteil des Online-Vertriebs im ersten Halbjahr um 21 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Dank des erfolgreichen Neugeschäfts erhöhte sich der Versicherungsbestand um 4,2 % auf ca. 536.000 Verträge. Hierbei sind auch knapp 40.000 Verträge aus dem nicht mehr zum Kerngeschäft gehörendenden Elektronikversicherungsgeschäft enthalten, das sich derzeit im Run-Off befindet. Ohne Berücksichtigung dieser technischen Versicherung wuchs der Vertragsbestand im Kerngeschäft um ca. 5,6 %. Mit dem Bestandwachstum geht auch ein Zuwachs bei den Prämien einher. So lagen Ende Juni die gebuchten Bruttoprämien mit 53,7 % Mio. Euro um 28,3 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Wesentliche Wachstumstreiber waren das Krankenzusatzversicherungsgeschäft, das mit 50,1 Mio. Euro 28 % mehr Prämien als im ersten  Halbjahr 2019 generierte und das Sachversicherungsgeschäft, das um 33,4 % auf 3,6 Mio. Euro wuchs. In letzterem sind auch die neuen Tierversicherungen enthalten. Die Bestandsbeiträge der DFV lagen mit 114,3 Mio. Euro um 13 % über dem Wert Ende 2019. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres betrug der Zuwachs sogar 28,4 %.

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