Das sind die besten Kompositversicherer

11.11.2019

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Nach den Ratings für Lebens- und Krankenversicherungen hat ASORE Analyse nun auch das ASCORE Komposit-Unternehmensscoring veröffentlicht. In diesem erreichte jedes achte Unternehmen die Bestnote. Bei den Bewertungen gibt es einige Veränderungen zu den Vorjahren.

Für den neuen Jahrgang des ASCORE Komposit-Unternehmensscorings wurden von den Hamburger Bilanzexperten insgesamt 73 Gesellschaften und die Lupe genommen und anhand von 21 Kennzahlen untersucht. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich elf Gesellschaften um einer Wertungsklasse verbessern, neun Anbieter schnitten schlechter als im Vorjahr. Neun Gesellschaften erreichten die Spitzennote von sechs Kompassen bzw. Hervorragend. Jede sechste Gesellschaft musste sich mit der Note befriedigend oder schlechter zufrieden geben. Die vollständigen Ergebnisse können hier abgerufen werden.

So wurde bewertet

Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Ratings in der Lebens- und Krankenversicherung wurden für das ASCORE-Komposit-Unternehmensscoring nur kleine Änderungen vorgenommen. So wurden die meisten Kennzahlen nach wie vor über drei Jahre gemittelt, wobei keine Gewichtung erfolgte. Für jedes erfüllte Kriterium erhält die Gesellschaft einen oder einen halben Punkt zugewiesen. Hierfür werden pro Kriterium eine Benchmark und eine Toleranz definiert. Die Benchmark orientiert sich am Marktdurchschnitt sowie an der Spannweite des Datensatzes des jeweiligen Kriteriums. Wenn ein Versicherer die Benchmark erreicht oder innerhalb der einfachen Toleranz überschreitet, gibt es einen vollen Punkt. Neu ist der Wertungsschritt eines halben Punktes, der beim Überschreiten oder Erreichen der Benchmark innerhalb der doppelten Toleranz vergeben wird. Am Ende steht eine Gesamtpunktzahl, die auf sechs Kompasse umgelegt und in Kompassen dargestellt wird.

Wie auch beim ASCORE PKV-Unternehmensscoring ist die Bewertung in die vier Bereiche Erfahrung, Sicherheit, Erfolg und Bestand untergliedert. Die Gewichtung der bewerteten Bereiche wird durch die Anzahl der im Bereich bewertungsrelevanten Kriterien erreicht. Wie bereits im Vorjahresrating gibt es erneut Kriterien, die nur nachrichtlich ausgewiesen werden und nicht in die Bewertung einfließen, bspw. die SCR-Quote der Muttergesellschaft. Insgesamt gibt 10 bewertungsrelevante und 11 nicht-bewertungsrelevante Kennzahlen.

Welche Änderung es beim Scoring gab und warum die Ergebnisse immer noch vergleichbar bleiben, lesen Sie auf Seite 2