Zweitbestes Jahr der Unternehmensgeschichte

Die Vorstände der uniVersa (v.l.): Frank Sievert, Werner Gremmelmaier und Vorstandsvorsitzender Michael Baulig / Foto: © uniVersa

Die uniVersa wurde im Jahr 1843 gegründet und ist damit die älteste private Krankenversicherung Deutschlands. Bessere Geschäftszahlen als im vergangenen Jahr konnte der Nürnberger Versicherer bislang nur einmal präsentieren.

Im Jahr 2019 haben die uniVersa Versicherungsunternehmen Bruttobeiträge in Höhe von 759,4 Mio. Euro eingenommen, eine Steigerung um 3,7 % gegenüber dem Vorjahreswert. Auch das Kapitalanlageergebnis wurde deutlich gesteigert und lag mit 213,2 Mio. Euro um 37,8 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2018. Der Geschäftsgewinn nach Steuern lag bei 116,5 Mio. Euro und damit 29,7 Mio. Euro höher als 2018. Einen dreistelligen Millionenbetrag gab es auch bei den Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen, die den versicherten Mitgliedern zugutekommen. Diese lagen mit 100,6 Mio. Euro um 26,9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die Kapitalanlagen stiegen um 300 Mio. Euro auf 6,4 Mrd. Euro, das Eigenkapital wuchs um 4,9 % auf 299 Mio. Euro. “Wir haben unser Rekordjahr von 2017 fast erreicht und konnten das zweitbeste Geschäftsergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Michael Baulig.

Krankenversicherung stärker gewachsen als der Markt

Im vergangenen Jahr wuchsen marktweit die Bruttobeitragseinnahmen der Krankenversicherer um 2,3 %. Die uniVersa konnte sich in dieser Sparte über ein Plus von 3,9 % freuen. So lagen die Bruttobeitragseinnahmen in dieser Sparte bei 613,6 Mio. Euro. Vor allem das Neugeschäft mit Zusatzversicherungen entwickelte sich sehr positiv. „Hier konnten wir in allen Bereichen zulegen, vor allem aber weiter bei der Zahnzusatzversicherung, die ohne Gesundheitsfragen abschließbar ist“, erläutert Michael Baulig. Trotz der gewachsenen Beitragseinnahmen und des starken Neugeschäfts mit Zusatzversicherungen ist die Zahl der Versicherten leicht gesunken und lag mit 140.155 um 1.228 unter dem Vorjahreswert. Da in der KV-Sparte das Eigenkapital um 11 Mio. Euro auf 203,9 Mio. Euro erhöht wurde, stieg die Eigenkapitalquote um 0,5 Prozentpunkte auf 33,2 %.

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