Zur Not in den Acker

Acker besser als Auffahren
Bei einer Rutschpartie in den Graben oder Acker als Auffahren © standret - Fotolia.com

Der Herbst sorgt für rutschige Verhältnisse auf den Straßen. Die Experten des Automobilclubs raten für eine Rutschpartie notfalls in den Acker zu lenken, statt auf einen Vorausfahrenden aufzufahren.

Das Wetter wird jetzt herbstlich-kühl und die Zeitumstellung auf die Winterzeit erfolgt diesen Monat. Die Blätter fallen, und verbunden mit Regen kann es jetzt zu gefährlichen Straßenverhältnissen kommen. Da heißt es: “Runter vom Gas und Abstand halten”.

Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) warnt alle Verkehrsteilnehmer, dass nicht nur Laub auf der Straße, sondern auch Ackererde, Reifenabrieb oder Ölrückstände in Verbindung mit Feuchtigkeit zu Schlitterpartien führen können. Der KS rät deshalb, Autofahrer sollten gerade jetzt besonders vorsichtig fahren und daran denken, dass der Brems­weg sehr viel länger werden kann als sonst.

Und noch ein Tipp des Automobil-Clubs: Wenn der Bremsweg trotz aller Vorsicht einmal nicht mehr ausreicht, muss man schnell reagieren und nach Ausweichmöglichkeiten suchen. Wenn die Chance dazu besteht, ist es oft weniger gefährlich, mit 80 km/h in den nebenliegenden Acker zu fahren als mit 30 km/h auf den Vordermann aufzuprallen. Wer sich entscheidet, die Straße zu verlassen, sollte allerdings drei Grundregeln beachten: Kupplung durchtreten, Räder geradestellen und nicht bremsen. So vermeidet man in aller Regel einen Überschlag. Allzeit Gute Fahrt. (db)