Zuhause ist es immer noch am schönsten

Deutsche Immobilieninvestoren setzen vor allem auf den heimischen Markt / Foto: © Roman Stetsyk - stock.adobe.com

Deutsche Immobilieninvestoren setzen vor allem auf den heimischen Markt. Die Wohnimmobilie wird dabei immer beliebter. Auch werden heute andere Mieterstrukturen bevorzugt. Das geht aus der siebten jährlichen Immobilientrendstudie von Wealthcap hervor.

Überall auf der Welt wird in Häusern gewohnt, in Büros gearbeitet und in Geschäften eingekauft. Immobilien sind also global allgegenwärtig und bieten damit Kapitalanlegern vielfältige Möglichkeiten. Jedoch besteht bei fremden Märkten immer die Gefahr, dass man dortige Entwicklungen nur schwer beobachten und einschätzen kann und man damit möglicherweise eine Fehlinvestition tätigt. Das könnte ein Grund sein, warum deutsche Immobilieninvestoren sehr gerne auf den heimischen Markt setzen. So gaben in der Immobilientrendstudie von Wealthcap 90 % der Befragten an, in deutsche Immobilien zu investieren. Auf ausländische Objekte setzen 60 % der Befragten. Bei den Nutzungsarten verteidigten die Büroimmobilien mit 85 % ihren ersten Platz. Weiterhin im Aufwärtstrend befindet sich die Wohnimmobilie, auf die 64 % der Anleger setzen. Somit konnte diese Nutzungsart ihre Beliebtheit seit der ersten Erhebung im Jahr 2012 verdoppeln. „Unsere Immobilientrendstudie zeigt: Büroimmobilien bleiben wie in den Vorjahren die beliebteste Nutzungsart bei Investoren, wobei das Wohnsegment nachfrageseitig deutlich zulegen konnte. Für zukunftsorientierte Investoren ist es entscheidend, immer wieder aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf ihre Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Lage, Lage, Lage

Da eine Immobilie, wie der Name schon sagt, immobil ist, kommt der Lage eine entscheidende Rolle zu. Was bringt das schönste Wohngebäude, wenn es für die Bewohner nicht erreichbar ist? Entsprechend ist die Lage mit 44 % das wichtigste Anlagekriterium. Mit der Objektqualität (28 %), dem Track Record des Anbieters (23 %) sowie der Mieter und der Vertragslaufzeit (19 %) folgen die Aspekte, die unmittelbar durch Asset Management-Kompetenzen beeinflussbar sind. „Entscheidender als der Zustand einer Immobilie ist ein zukunftsstarker Standort. Eine Immobilie selbst lässt sich im Gegensatz zu ihrer Lage durch strategische Maßnahmen aufwerten, worauf Investoren auch zunehmend setzen. Mit unserem Future-Invest-Ansatz prüfen wir sämtliche Ankäufe auf eine solche nachhaltige Standortqualität“, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Auf welche Mieterstrukturen die Anleger setzen und warum sie über Dachfonds investieren, erfahren Sie auf Seite 2