Wir setzen auf ein starkes Vertriebspartner Netzwerk

Andreas Schrobback, Inhaber AS Unternehmensgruppe / Foto: © AS Unternehmensgruppe
Seit rund 17 Jahren steht die AS UNTERNEHMENSGRUPPE aus Berlin als erfahrener Partner für rentable und langfristig stabile Wertanlagen, die ihren Kunden insbesondere die Wohnimmobilie als Kapitalanlage anbietet. Wir sprachen mit Andreas Schrobback, Gründer und Inhaber der Unternehmensgruppe über aktuelle Projekte, die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern, den Folgen der Corona Pandemie und den Expansionsplänen für die Zukunft. 
finanzwelt: Sie sind mit Ihrem Unternehmen seit über 17 Jahren im Immobiliengeschäft. Wie hat sich der Wohnimmobilienmarkt in dieser Zeit verändert?

Andreas Schrobback: Die Geschichte des Wohnungsbaus ist eine Geschichte der Zyklen. Die Immobilienwirtschaft, besonders der Wohnimmobilienmarkt, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Veränderungen, gesetzliche Einschränkungen und massive Restriktionen erfahren müssen. Aus der Dotcom-Blase, der Lehman-Brothers-Pleite, der amerikanischen Subprime-Krise sowie der daraus auch auf Europa und Deutschland übergreifende Finanzkrise in den Jahren 2008-2010 resultiert noch heute die anhaltende Niedrigzinsphase, und all diese Veränderungen haben den Wohnimmobilienmarkt geformt wie wir ihn heute vorfinden. Durch Milieuschutzgebiete, Mietpreisbremse & Mietendeckel sowie das nun kürzlich erst in die Gesetzesbeschlussvorlage aufgenommene bundesweite Umwandlungs- und Aufteilungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen versucht die deutsche Regierung verzweifelt, gegen Entwicklungen anzukämpfen, die sie größtenteils selbst verursacht hat. Doch hier werden lediglich Symptome behandelt, nicht aber an der Ursache gearbeitet. Fakt ist, in Deutschland haben die normalen Bürger und der Mittestand weniger auf der hohen Kante als in anderen EU-Ländern. Wir sind ein Volk der Mieter, und Mieter haben weitaus weniger Vermögen angespart als Wohneigentümer. Derzeit spricht einiges dafür, dass sich dies gerade ändert, denn derzeit herrscht akuter Anlagenotstand: Bankprodukte werden niedrig verzinst, Staatsanleihen sind zu riskant oder kaum rentierlich und Aktien sind nicht jedermanns Sache – zumal die konjunkturellen Aussichten ebenfalls unsicher sind. In der Folge ist die Nachfrage nach (deutschen) Wohnimmobilien als Kapitalanlage, aber auch zur Selbstnutzung, so hoch wie lange nicht. Wer bereits Immobilien besitzt, sieht das genauso, weswegen das Angebot aus dem Bestand gering ist. Im Ergebnis steigen die Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime nach Jahren der Stagnation deutlich an. Die Nachfrage nach Immobilien zur Kapitalanlage wird überlagert durch Engpässe am Wohnungsmarkt. Trotz steigender Wohnungsnachfrage infolge einer wachsenden Zahl privater Haushalte wurden in den letzten zehn Jahren bei weitem zu wenige Wohnungen neu gebaut. Diese Mixtur führt zu steigenden Preisen: bei Kapitalanlage-Wohnungen, aber auch bei Mieten und Einfamilienhäusern. Um es also mit den Worten von Fred Ammon zu sagen: „Politik kann die Richtung verändern; aber nicht die Menschen.“

finanzwelt: Sie setzen einen Schwerpunkt besonders auf die Entwicklung von Bestands- und Denkmalimmobilien und hier besonders an Standorten in den neuen Bundesländern. Ist dieser Markt, rund dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung, nicht langsam erschöpft?
Schrobback: Ganz im Gegenteil. Viele Regionen erleben wirtschaftlichen Aufschwung und Wachstum erst seit den Jahren nach der Finanzkrise, sprich also ab 2010. Das sind also grade mal 10 Jahre. Städte wie Leipzig, Dresden, Magdeburg aber auch Halle, Erfurt, Weimar oder zum Beispiel Rostock haben den Peak noch lange nicht erreicht und besitzen weiterhin enormes Potenzial. Schaut man sich die sozioökonomischen und demografischen Entwicklungen an, so zeichnen sich bis 2030 deutliche Wertsteigerungszuwächse ab. In den Fokus geraten zudem in den letzten Monaten vermehrt die sogenannten „Speckgürtelregionen“ und Ballungsgebiete solcher ostdeutschen Metropolen.

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