Vorbereitet für den Ernstfall

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Aus, durchaus nachvollziehbaren Gründen, wird die Gefahr gerne verdrängt: Von der einen auf die andere Sekunde kann das Leben vorbei sein. Um für diesen Fall  vorbereitet zu sein, bietet die DELA nun den Familien-Schutz.

Wie sehr die Deutschen das Risiko eines plötzlichen Todesfalls verdrängen, machte erst jüngst eine Studie der DELA Lebensversicherungen deutlich (finanzwelt berichtete). Um das Bewusstsein für dieses Risiko zu schärfen (jedes Jahr sterben in Deutschland alleine ca. 3.000 Menschen bei Verkehrsunfällen) und entsprechende Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen, unterstützt der DELA Familien-Schutz Paare und junge Familien dabei, sich schon heute klar darüber zu werden, was für den Ernstfall alles geregelt sein muss. „Hand aufs Herz: Die meisten Menschen haben auf Anhieb keinen Überblick darüber, welche Themen im Rahmen einer umfassenden Vorsorge geregelt werden müssen“, erläutert Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der DELA Lebensversicherungen in Deutschland. „Genau hier setzt der DELA Familien-Schutz an. Notfall-Ordner, Checklisten und juristisch geprüfte Vorsorgedokumente wie die Sorgerechtsverfügung oder die Organverfügung helfen jedem Kunden sich einen Überblick zu verschaffen und alle für den Notfall notwendigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen.“

Notfall-Ordner liefert wichtige Infos und Dokumente

Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, das eigene Leben für sich zu regeln und selbst zu entscheiden, müssen häufig Angehörige oder in manchen Fällen sogar ein gesetzlich bestellter Betreuer für ihn finanzielle und organisatorische Entscheidungen und wohlmöglich auch medizinische Entscheidungen treffen. Für einen solchen Fall enthält der Notfall-Ordner des DELA Familien-Schutzes alle wichtigen Informationen zu finanziellen, rechtlichen und gesundheitlichen Fragen. So haben Betreuer im Notfall Zugriff darauf und können somit im Sinne des Betreuten handeln. Zudem finden im Notfall-Ordner wichtige Dokumente wie Vorsorgevollmacht, Sorgerechtsverfügung, Patientenverfügung, Organverfügung und Testament ebenso Platz wie Informationen zu Bankverbindungen und Versicherungen, Mietverträgen sowie Internetkonten und Social Media Accounts.

Vorsorgelücken erkennen und zum Beratungsthema machen

„Vielen Menschen ist beispielsweise nicht bewusst, dass sie in anderen europäischen Ländern wie Österreich automatisch Organspender sind, wenn die Organspende nicht ausdrücklich schriftlich abgelehnt wurde“, nennt Capellmann ein weiteres Beispiel. Deshalb gehört die Organverfügung zum DELA Familien-Schutz dazu und enthält alle Informationen über die Ablehnung oder die Bereitschaft zu einer Organspende. Vielen Familien ist das Thema Sorgerechtsverfügung ebenfalls nicht bekannt. So erhalten in Deutschland per Gesetzt nicht automatisch die nächsten Angehörigen das Sorgerecht für die Kinder. Stattdessen bestimmt das Jugendamt einen gesetzlichen Betreuer für die minderjährigen Kinder, wenn beiden Elternteilen etwas zustößt und keine Sorgerechtsverfügung vorliegt.  „In der Beratung sollten diese Themen aktiv angesprochen werden, damit solche Vorsorgelücken erkannt und geschlossen werden können“, so Capellmann. „Um umfassend zu beraten, sollten Makler und Vermittler den Kunden und seine Familie in ihrer Lebenswelt abholen und daraus den individuellen Vorsorgebedarf ableiten.“ (ahu)

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