Versicherungswebseiten nur wenig kundenfreundlich

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Nur jeder sechste Versicherer hat laut einer aktuellen Studie von AMC eine TOP-Website. Am häufigsten mangelt es den Internetauftritten der Versicherer an objektiven Kundenbewertungen. Aber auch Social-Media-Verknüpfungen und Responsivität sind ausbaufähig.

Die AMC-Studie “Die Assekuranz im Internet” analysiert bereits seit 1996 die Websites deutscher Versicherer. In der 20. Auflage erreichten nur 19 von 120 Versicherern über 90 % der angesetzten Studienkriterien und zählen damit zu den TOP-Websites. Der Fokus der Studie lag besonders auf der Kundenfreundlichkeit des Internet-Auftrittes. Insgesamt werden folgende sechs Hauptbereiche mit rund 90 Unterkriterien pro Website abgeprüft: 1) Unternehmenspräsentation, 2) Leistungsspektrum, 3) Beratungsleistung, 4) Vertrieb, 5) Service und 6) Präsentation. In der AMC-Studie werden die qualitativen Unterschiede und die Highlights der einzelnen TOP-Websites detailliert beschrieben.

High five: Überzeugende Kundenzentrierung

Um in dieser Rubrik zu überzeugen, werden die Websites der Versicherer entlang von fünf Fragestellungen bewertet:

  • Ist die Website responsive?
  • Ist die Website mit sozialen Kanälen verknüpft?
  • Legt die Website echte Kundenbewertungen offen?
  • Hat die Website verständliche Produkte?
  • Gibt die Website klare Auskunft über die Kosten eines Produkts?

Mindestens vier Aspekte wurden von allen TOP-Websites erfüllt. Entlang der fünf Fragen betrachtet, ergibt sich folgendes Bild für die überzeugendsten Websites der Branche.

Punkt 1: Eine gute Figur auf allen Endgeräten

Ein entscheidendes Merkmal für moderne Websites ist Responsivität. Unter den Versicherern bieten 54 Prozent eine responsive Website. Damit ist bereits über die Hälfte der Websites der Assekuranz für sämtliche Endgeräte wie Smartphone oder Tablet vollständig optimiert.

Punkt 2: Verknüpfung mit sozialen Kanälen

Durch die Verknüpfung mit sozialen Kanälen wird sichergesellt, dass die Botschaft dorthin gelangt, wo sich der Kunde bewegt. Deshalb ist es wichtig, dass die Website gut mit den gängigen sozialen Medien vernetzt ist. Knapp 70 Prozent der untersuchten Webseiten stellen eine solche Verknüpfung über die bekannten Social-Icons her. Kaum ein TOP-Website verzichtet darauf.

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