Tarifeinigung im Versicherungsinnendienst

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Aller guten Dinge sind drei: Der Arbeitgeberverband AGV und ver.di haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag für die ca. 170.000 Angestellten der privaten Versicherungsbranche geeinigt. Die Beschäftigten können sich über ein größeres Gehaltplus als ihre Kollegen in der Bankbranche freuen.

Ab 1. April erhalten die Angestellten im Versicherungsinnendienst 2,8 % mehr Gehalt, zum 1. Juni 2021 gibt es noch einem 2 % oben drauf. Zum 1. Dezember 2019 sollen die Beschäftigten zudem eine Einmalzahlung von Höhe von 225 Euro erhalten. Damit liegt die Tarifeinigung eher beim Angebot, das die Arbeitgeber unterbreiteten als dem, was die Arbeitnehmer forderten: Während der AGV nach fünf Nullmonaten eine dreischritttige Gehaltserhöhung von 1,7 %, 1,2 % und 1,1 % und eine Laufzeit von 34 Monaten anbot, forderte ver.di eine Gehaltserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von zwölf Monaten (finanzwelt berichtete). Immerhin können sich die Angestellten der Versicherungsbranche über eine stärkere Gehaltssteigerung als die ca. 200.000 Beschäftigten der Bankenbranche freuen, die in zwei Stufen insgesamt 4 % mehr erhalten. (ahu)