Premiere für jüngsten MIG Fonds

Michael Motschmann, Vorstand und General Partner der MIG AG/ Foto: © MIG AG

Binnen weniger Wochen hat die MIG AG zwei neue Investitionen getätigt. Die beiden Unternehmen kommen zwar aus derselben Stadt, sind aber in zwei völlig unterschiedlichen Branchen tätig. Dabei war auch erstmals ein neuer Fonds beteiligt.

Im Rahmen einer Series B-Finanzierung haben sich die MIG Fonds 2, 8, 10, 12 und 16 Anfang Januar an der Temedica GmbH beteiligt. Neben den bestehenden Gesellschaftern wie Bernd Wendeln und G+J Digital Ventures beteiligen sich auch die Neuinvestoren Santo Venture Capital und Salvia an der Finanzierung in Höhe von 17 Mio. Euro.

Temedica entwickelt in Form von Smartphone-Apps digitale Therapiebegleiter, die sich an Patienten richten, die damit ihren Heilungsverlauf unterstützen und eine nachhaltige medizinische Versorgung sicherstellen möchten. So entwickelt das Münchner Unternehmen zu vielfältigen Indikationen digitale Lösungen, die Patienten in die Lage versetzen, ihren Heilungsprozess proaktiv zu unterstützen sowie das Entstehen von Erkrankungen zu verhindern. Einige Produkte werden gemeinsam mit Kooperationspartnern entwickeln, wobei ein großer Fokus auf medizinischer Evidenz liegt. Eine Besonderheit des jungen Unternehmens ist die bereite Aufstellung und Nutzung von Synergien, wodurch die Medizinprodukte schnell und effizient in den Markt gebracht werden können. Eine weitere Besonderheit ist die Nutzung von Erkenntnissen aus medizinischen Daten aus der „realen Welt“ (sog. Real World Evidence) um bisher unbekannte Einblicke in Zusammenhänge rund um das Auftreten von Krankheiten und Symptomen zu generieren.

„Mit dem intelligenten digitalen Ansatz von Temedica ergänzen wir unser traditionell starkes Standbein im Health-Bereich. Wir wollen damit an dem großen Potenzial des Zukunftsmarktes für Digital Health Dienstleistungen teilhaben“, erklärt Michael Motschmann, General Partner der MIG AG.

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