Minikredite – neuer Trend aus der Finanzbranche

Abbildung 2: Minikredite sind vor allem für die schnelle und unkomplizierte Auszahlung bekannt - in vielen Fällen ist das Geld bereits nach 24 Stunden beim Kreditnehmer / Foto: © niekverlaan (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Hier ein neues TV-Gerät, da die Einbauküche oder ein neues Auto – Haushalte greifen im Alltag an ganz unterschiedlichen Stellen zu Krediten. Finanzierungen im Einzelhandel sind inzwischen genauso selbstverständlich wie der Ratenkredit zur Kfz-Finanzierung. Allein im Bereich der Konsumfinanzierung haben Banken in Deutschland – laut Zinsstatistik der Bundesbank – im November 2017 mehr als 1,4 Milliarden Euro an Haushalte verliehen. Werden hier noch die Kredite aus dem Wohnungsbausektor hinzugerechnet, werden aus den ausgereichten Darlehen schnell knapp 5 Milliarden Euro.

Eine beachtliche Summe, wenn bedacht wird, dass es sich hierbei nur um die neu verhandelten Kredite aus einem Monat handelt. In den letzten Jahren ist es für Verbraucher deutlich leichter geworden, Kredite aufzunehmen. Der Einzelhandel setzt inzwischen stark auf Konsumfinanzierungen, welche über den POS (Point of Sale) angeboten werden. Parallel hat sich mit der Verbreitung des Internets nicht nur ein neuer Vertriebsweg für Banken aufgetan. Verbraucher sind zunehmen bereit, Online Kredit in Anspruch zu nehmen. Online lassen sich aber nicht nur herkömmliche Ratenkredite mit mehrjähriger Laufzeit abschließen. Im Internet haben Anbieter sogenannter Minikredite eine direkte Plattform gefunden, welche die Kreditvergabe deutlich vereinfacht.

Wenn für eilige Anschaffungen oder Reparaturen das eigene Geld nicht reicht, können die neuen Minikredite eventuell helfen – doch was steckt genau dahinter? / Foto: © Gellinger (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Was sind Minikredite?

Der Begriff Minikredit taucht im Zusammenhang mit Verbraucherdarlehen und Finanzierungsgeschäften bereits seit einigen Jahren auf. Das Problem: Es existiert keine allgemeingültige Definition, was der Minikredit eigentlich darstellt. Aus diesem Grund taucht der Begriff in Verbindung mit verschiedenen Deutungen auf.

Online wird die Bezeichnung Klein- oder Minikredit zum Beispiel von verschiedenen Plattformen verwendet, um klassische Ratenkredit zu beschreiben, deren Kreditsumme sich am unteren Ende der Skala bewegt. Heißt: Es geht immer noch um Beträge meist im unteren vierstelligen Bereich. Wirklich mini sind die Darlehen nicht.

In den vergangenen Jahren ist eine Entwicklung zu beobachten gewesen, welche den Begriff Minikredit neu prägt. Hintergrund: Darlehen in Höhe weniger hundert Euro werden von Banken im Regelfall nicht vergeben. Der Grund hierfür ist ein Missverhältnis aus Verwaltungsaufwand und Ertrag, den diese speziellen Kredite abwerfen. Anbieter aus der FinTech Branche haben diese Lücke entdeckt und bieten inzwischen echte Minikredite an – mit:

  • Kreditsummen von einigen hundert Euro
  • Laufzeiten zwischen einem bis drei Monaten
  • zeitnaher Kreditprüfung und Auszahlung.

Diese Eigenschaften machen Minikredite für Verbraucher interessant. In der Praxis wirkt sich ebenfalls positiv aus, dass die Darlehen im Regelfall ausschließlich online vergeben werden.

Welche Vorteile bieten Minikredite?

Minikredite als Darlehen mit sehr niedriger Kreditsumme haben lange vorrangig in der Entwicklungshilfe eine Rolle gespielt. Durch FinTech Unternehmen mittlerweile auch am deutschen Markt angekommen, haben die Kredite laut http://www.mikrokredit24.net einige Vorteile.

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