MIG-Fonds mit Exit von Medizinunternehmen

Foto: © Damian - stock.adobe.com

Die MIG Capital AG hat die Geschäftsanteile an ihrem Portfoliounternehmen Hemvoment GmbH an die MicroPort Surgial BV verkauft. Zwei MIG Fonds sind mit über 27 % an Hemovent beteiligt.

Der Kaufpreis beträgt bis zu 123 Mio. Euro. Die Transaktion hat alle nötigen regulatorischen Genehmigungen erhalten und soll im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden.

Hemovent entwickelt und produziert ECLS-Systeme („Extra Corporal Lung Support“) für die Intensivmedizin. Diese von der klassischen Herz-Lungen-Maschine abgeleitete Technik übernimmt die Herz- und / oder Lungenfunktion eines Patienten für einige Tage bis mehrere Wochen. Den Anwendungsbereich dieser lebensrettenden Systeme will Hemovent insbesondere für den Notfalleinsatz weiter ausweiten: Ihre MOBYBOX® ist eine extrem mobile und leichte Maschine im Handtaschenformat und noch dazu erheblich einfacher zu bedienen als heute auf dem Markt befindliche Systeme. MOBYBOX® kann so im mobilen Einsatz helfen, Menschenleben zu retten.

„Hemovent ist es in nur fünf Jahren gelungen, mit der MOBYBOX® ein marktreifes mobiles ECLS-Gerät zu entwickeln. Das ist eine außergewöhnliche Leistung und verschafft dem Unternehmen eine Alleinstellung im Markt. Wir sind sehr stolz, dass wir als Lead Investor ein wichtiger Partner in dieser Erfolgsgeschichte sein durften. Gleichzeitig ist der Zeitpunkt für die Veräußerung an einen strategischen Partner ideal. Im Rahmen eines global agierenden Medizintechnikkonzerns kann Hemovent sein Geschäftsmodell und die Kommerzialisierung der Geräte künftig auf ein neues Niveau heben“, so Matthias Guth, Venture Partner der MIG Capital AG. (ahu)