Konsequente ETF-Strategie zahlt sich bei Kindern aus

Thomas Hünicke / Foto: © WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH

Kinder profitieren sehr stark von einer kostengünstigen und flexiblen ETF-Vermögensverwaltung, die alle Chancen der langen Laufzeit ausnutzt und sich zur Generierung von Rendite auf Aktien konzentriert.

Die finanzielle Absicherung der Kinder steht für viele Eltern und Großeltern auf den vordersten Plätzen aller Prioritäten. Mit gutem Grund: Sie wollen damit beispielsweise eine gute universitäre Ausbildung oder einen Auslandsaufenthalt ermöglichen, einen Teil zum Immobilienkauf beitragen oder einfach generell für ein „sicheres Polster“ sorgen, auch um eine potenzielle finanzielle Notlage abfangen zu können.

Gerade Großeltern engagieren oftmals für die finanzielle Zukunft der Kinder. Sie nutzen die eigene, in der Regel abgesicherte finanzielle Situation aus, um den Enkel auf lange Sicht etwas Gutes zu tun. Denn durch den langen Horizont in der Geldanlage können erstaunliche Ergebnisse entstehen – wenn die Strategie stimmt und das Konzept an die finanziellen Möglichkeiten angepasst wird.

Der Dreischritt von niedrigen Kosten, Flexibilität und Wachstumschancen sollte dabei im Mittelpunkt stehen. Wer beispielsweise ohne Ausgabeaufschlag arbeitet und jährlich etwa ein Prozent an Gesamtkosten zahlt, erhöht allein auf diesem Wege das Vermögen und die Entwicklungsmöglichkeiten beträchtlich; regelmäßig werden Sparpläne sogar ohne jegliche Kosten angeboten. Konzepte, die auf diese Art und Weise strukturiert sind, sind am Markt in ausreichender Anzahl vorhanden, müssen aber von den Anlegern proaktiv gesucht werden.

Besonders im Fokus stehen dabei ETF, also passive Indexprodukte. Mittlerweile stecken weltweit mehr als drei Billionen US-Dollar in börsengehandelten Indexfonds (ETFs), in den vergangenen fünf Jahren hat sich das mittels dieser passiven Instrumente verwaltete Vermögen verdoppelt. Tendenz: steigend. Neben der günstigen Kostenstruktur (viele Produkte sind für 0,5 oder weniger Prozent jährlich erhältlich) lautet ein Kernargument, dass ein ETF auf einen Index über die Jahre hinweg jeden aktiven Fonds schlägt. Oder andersherum: Da kein aktiver Manager auf Dauer den Markt schlägt, sind ETFs die bessere Wahl für langfristig orientierte Anleger mit besonderem Kostenbewusstsein.

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