Ist das ein Trend oder kann das weg?

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Smartphone, Tablet und Co. sind noch nicht lange auf dem Markt –und doch schon längst „alte Hasen“. Gerade in den letzten Jahren kamen viele neue digitale Trends auf den Markt, die alle unser Leben verändern könnten. Doch was wird sich auf dem Markt dauerhaft halten, was wird schnell wieder verschwinden? Das hat eine aktuelle Studie von AXA Partners versucht herauszufinden.

Für die Untersuchung hat AXA Partners Konsumenten die Frage gestellt, welche Technologien sie als Zukunftstrend oder kurzfristigen Hype ansehen.

Hat der gute alte Geldbeutel bald ausgedient und im Supermarkt bezahlen künftig nur noch per Smartphone oder Smart Watch? 67 % halten das für realistisch attestieren dem kontaktlosen Bezahlen die Fähigkeit, ein Zukunftstrend zu sein. Für 13 % ist es lediglich ein kurzfristiger Hype, der wieder in der Versenkung verschwinden wird. 7 % der Umfrageteilnehmer war die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens zum Zeitpunkt der Umfrage unbekannt.

Egal ob kontaktlos oder mit Bargeld oder Kreditkarte: Die Währung bleibt bei diesen Möglichkeiten die gleiche. Anders hingegen bei einem andern Zukunftstrend, der vor zwei Jahren für Furore in der Finanzwelt sorgte: Bitcoin. Wohl aufgrund des massiven Preisabsturzes von diesem trauen nur die wenigsten Konsumenten Kryptowährungen zu, ein Trend für die Zukunft zu sein. So sind lediglich 24 % der Befragten dieser Meinung, 43 % sehen in den Digitalwährungen lediglich als kurzfristigen Hype an. An 12 % der Befragten ist der massive Preisanstieg des Bitcoin offenbar vorbei gegangen: Sie konnten mit dem Begriff Kryptowährungen überhaupt nichts anfangen.

Hilfe gern digital – aber nicht bei Finanzen

In großen Teilen der industriellen Produktion ist die menschliche Arbeit längst durch Roboter ersetzt. Droht dieses Schicksal auch den Finanzberatern? 29 % der Umfrageteilnehmer  halten den Robo-Advsior für einen Zukunftstrend, 22 % glauben, dass diese nur ein kurzfristiger Hype seien. Jedoch war 30 % aller Befragten unbekannt, was Robo-Advisor überhaupt sind.

Wer krank ist, bleibt am besten zuhause und schon sich. Jedoch ist bei vielen Fällen nötig, einen Arzt aufzusuchen. Einen persönlichen Arztbesuch unnötig machen kann hingegen Telemedizin. Immerhin 54 % der Befragten in der AXA Partners Studie halten diese medizinische Beratung über Webdienste, App oder telefonisch für einen Zukunftstrend. 17 % sehen es lediglich als kurzfristigen Hype an und 14 % wussten mit dem Begriff nichts anzufangen.

Etwas auf die Einkaufsliste setzen lassen, bequem per Sprachsteuerung sein Lieblingslied spielen lassen oder sich auch einfach nur einen Witz erzählen lassen: Die Möglichkeiten von digitalen Sprachassistenten wie Alexa sind schier unerschöpflich. 53 % der Befragten halten diese für einen Zukunftstrend, 24 % sehen darin lediglich einen kurzfristigen Hype. Für 8 % waren digitale Sprachassistenten etwas, von dem sie in der Umfrage zum ersten Mal gehört haben. (ahu)