Hoffnung für PIM-Gläubiger

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Aktuell sind gute Nachrichten rar und gerade im PIM Gold-Skandal nicht zwangsläufig zu erwarten. Nun wurde bekannt, dass der Insolvenzverwalter Edelmetall-Bestände mit einem deutlich zweistelligen Millionenwert gefunden hat.

Im Fall PIM Gold haben Gläubiger bisher Forderungen im Wert von 155 Mio. Euro angemeldet. Bislang standen diesen aber lediglich Vermögenswerte von 17 Mio. Euro gegenüber. Diese Summe hat sich jedoch auf einen Schlag beinahe verdreifacht: So konnte einem Bericht des Handelsblatts zufolge Insolvenzverwalter Renald Metoja in den vergangenen Wochen und Monaten Vermögenswerte von 32,5 Mio. Euro sicherstellen, vor allem Feingold- und Schmuckbestände, die von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden waren. Diese befinden sich in verplombten Säcken, die der Insolvenzverwalter vergangen Monat unter hohen Sicherheitsvorkehrungen abholen ließ. Ihm zufolge könnten in diversen Behältnissen knapp eine Tonne Gold liegen. Zudem sollen sich weitere 576 Kilogramm mit einem Marktwert von 26 Mio. Euro bei der Scheideanstalt Nadir in Istanbul befinden. Metoja sei jedoch skeptisch, ob das Gold schon in der Türkei ausgeliefert wurde. (ahu)