Frauen sorgen (noch) später vor als Männner

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Eine Untersuchung von Swiss Life zeigt, dass Frauen bezüglich der Vorsorge den Männern noch deutlich hinterher hinken. Jedoch gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die Altersvorsorge der Frauen beginnt in einem immer jüngeren Alter und in manchem Bereich sogar früher als bei Männern.

Die Swiss Life hat die Daten ihrer rund 1,2 Mio. Bestandskunden in Deutschland hinsichtlich Unterschieden zwischen den Geschlechtern bezüglich der Altersvorsorge und der Einkommenssicherung untersucht. Daraus geht hervor, dass 30 % der weiblichen Kunden ihre Arbeitskraft über eine Versicherungslösung absichern, bei den männlichen Kunden sind es 36 %. Bei Investmentprodukten beträgt die Differenz zwischen den Geschlechtern drei Prozentpunkte. Noch knapper ist es bei der privaten Rentenversicherung wo die Geschlechter mit einem Unterschied von lediglich einem Prozentpunkt fast gleichauf liegen. Die einzige Kategorie, in der Frauen einen höheren Anteil haben als Männer ist die Riester-Rente. Diese Trends gelten unabhängig davon, in welcher Arbeit von Arbeitsverhältnis sich die Kunden befinden.

„Die Rente ist ein Spiegel des Arbeitslebens. Frauen haben oft längere Pausen in ihren Erwerbsbiografien, gehen häufiger Teilzeitbeschäftigungen nach und verdienen oft weniger als Männer. Umso wichtiger ist eine private Vorsorge. Leider bestätigen unsere Daten, dass Frauen immer noch seltener vorsorgen als Männer“, erklärt Jörg Arnold, CEO von Swiss Life Deutschland.

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