Fair von A bis Z

Paul Staroste / Foto: © faire-Regulierung-System GmbH

Alle paar Sekunden ereignet sich irgendwo in Deutschland ein Unfall. Oftmals ist der Ärger dann vorprogrammiert. Zudem weiß kaum jemand wirklich Bescheid, was bei einem Schaden vor Ort zu tun ist. Die faire-Regulierung-System GmbH bietet durch eine innovative und selbst entwickelte digitale Plattform die Möglichkeit, eine komplette Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall durch nur einen Ansprechpartner schnell und umfassend abwickeln zu lassen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Paul Staroste über die Vorzüge dieses Angebots.

finanzwelt: Herr Staroste, was genau verbirgt sich hinter faire-regulierung.de?
Paul Staroste» Nach einem Verkehrsunfall begleiten wir Sie digital und persönlich, bis alles wieder in Ordnung ist. Von A wie Abschleppdienst bis Z wie Zahlung. Unsere Software verknüpft den verunfallten Kunden mit allen zur Regulierung erforderlichen Gewerken. Egal ob Verunfallter, Serviceleiter im Autohaus, Makler oder Anwalt, jeder hat die Informationen und Arbeitsmittel, die er braucht. Von den auftragsrelevanten Informationen, über die passenden Dokumentengeneratoren, über Wiedervorlagesysteme undbis hin zu diversen Auswertungsmöglichkeiten. Das schafft bei allen Parteien Effizienz und verbesserte Erträge.

finanzwelt: Was hat Sie motiviert, genau dieses Geschäftsmodell zu entwickeln und im Markt einzuführen?
Staroste» Erklären Sie doch mal einem Verbraucher, der gestern Abend auf seiner Couch mit seinem Handy ein beliebiges Gadget bestellt hat, das heute Mittag dann per Boten zu ihm kam, warum er sich für seinen Unfall am besten erst einmal einen Leitz-Ordner kaufen und ein paar Tage freinehmen soll. Vor drei Jahren führte uns das zu der Frage: Kann man da nicht etwas Smartes bauen? Tatsächlich entsteht im Moment des Schadens – sozusagen systemimmanent – ein Interessenkonflikt, bei dem der Anspruchsteller so gut wie nie auf Augenhöhe mit dem leistungspflichtigen Versicherer agiert. Die einen haben Know-how und Ressourcen, der andere hat meistens weder das eine noch das andere. Bei der Suche nach Dienstleistern auf der Seite der Versicherten war auffällig, dass es zwar einzelne Insellösungen gab, aber eben keinen flächendeckend verfügbaren Partner für den Geschädigten. Da lag die Idee einer unabhängig und digital agierenden Instanz in der Mitte auf der Hand. Lösungsansatz war, eine Plattform für alle Parteien zu bauen.

finanzwelt: Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen?
Staroste» Mit allen, die einen fairen Job für die Unfall-betroffenen leisten wollen und nachweislich auch können. Fair meint dabei nicht nur die Erbringung der zu-stehenden Leistung, sondern auch die dazugehörende Kommunikation, der anständige Umgang und zeitgemä-ße Reaktionszeiten. Mit diesem Filter scannen wir Autohäuser, Werkstätten, Bergedienste, Mietwagenanbieter, Sachverständige, Versicherungsmakler und Rechtsanwaltskanzleien. Was Passform hat, wird auf dem Portal geschult, mit Lizenz ins Netzwerk eingebunden und schlussendlich mit den entsprechenden Aufträgen verknüpft. Wer gemessen gut performt, ist gut für alle Beteiligten und bleibt auf der Plattform. Dieser einfache Filter führt zu einem von unseren Kunden sehr geschätzten Alleinstellungsmerkmal. Der Geschädigte, der sein Anliegen auf der Plattform meldet, hat die Sicherheit, nur auf geprüfte Spezialisten zu treffen, die erwiesenermaßen helfen können und wollen.

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