Expansion in den Südwesten Europas

Aquila Capital entwickelt in der Nähe von Lissabon bald eine Logistikimmobilie / Foto: © Kess16 - stock.adobe.com

Vor kurzem hat Aquila Capital in Nordfinnland ein Windenergie-Portfolio erworben. Nun gibt das Unternehmen ein Investment am ganzen anderen Ende Europas bekannt: Man steigt in den portugiesischen Markt ein. Dabei wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.

Aquila Capital wird in Azambuja, 35 Kilometer nördlich von Lissabon, 115.000 m² Logistikfläche entwickeln. Mit den Bauarbeiten soll Anfang nächsten Jahres begonnen werden. Im Zuge der Strategie von Aquila Capital zur Entwicklung nachhaltiger Logistik-Investments werden alle Gebäude über BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikate sowie Photovoltaikmodule auf den Dächern verfügen. Es ist zudem geplant, die Anlage hinsichtlich sämtlicher CO2-Emissionen aus dem laufenden Betrieb neutral zu stellen. Der Standort Azambuja liegt an einem Infrastrukturknotenpunkt, der an Autobahn- und Eisenbahnnetze, an Luftfahrtdrehkreuze sowie an die Tiefwasserhäfen Sines und Lissabon angeschlossen ist.

Die Investition in Azambuja ist zwar die erste, die Aquila Capital in Portugal tätig, aber nicht die erste auf der Iberischen Halbinsel: Anfang Juli kündigte das Unternehmen die Entwicklung von mehr als 500.000 m² grüner Logistikimmobilien in Madrid an.

„Portugal ist ein sehr attraktiver Markt für institutionelle Investoren, die etablierte Logistikzentren in der Eurozone mit erheblichem Wachstumspotenzial suchen. Angesichts der hervorragenden Infrastruktur von Lissabon und seiner Bedeutung als Anlaufpunkt für internationale Importe auf die Iberische Halbinsel und nach Europa ist es kein Wunder, dass die Nachfrage nach großen zusammenhängenden, modernen Logistikflächen das Angebot bei weitem übertrifft“, so Rolf Zarnekow, Head of Real Estate bei Aquila Capital, über die Gründe für das Unternehmen, einen neuen Markt zu erschließen.

„Ich bin sicher, dass dieser Standort im etablierten Logistikpark Azambuja einen wertvollen Mehrwert für unsere neue südeuropäische Strategie sowie für zukünftige Mieter und die Gesellschaft vor Ort schaffen wird. Darüber hinaus bestätigt die Fokussierung auf höchste Umweltstandards der Anlage erneut unser Engagement für Nachhaltigkeit. Zusätzlich möchte ich bei dieser Gelegenheit der Stadt Azambuja danken, wo wir in der Startphase dieser Projektentwicklung viel Unterstützung erfahren haben“, ergänzt Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital. (ahu)