ELTIFs setzen sich durch

Markus Pimpl, Member of Management im Bereich Client Solutions bei der Zuger Partners Group AG / Foto: © Zuger Partners Group AG

European Long-Term Investment Funds (ELTIFs) bieten privaten Investoren die Möglichkeit, in einem EU-weit regulierten Rahmen über geschlossene Fonds in Assetklassen zu investieren, zu denen sie zuvor keinen Zugang hatten. Sie sind quasi das Pendant zu UCITS-Fonds. Was genau den Reiz von ELTIFs ausmacht, das beschreibt Gastautor Markus Pimpl, Member of Management im Bereich Client Solutions bei der Zuger Partners Group AG.

Die europäische Fondskategorie ELTIF setzt sich mehr und mehr durch. Damit revolutioniert sie die Welt langfristig orientierter Sachwerteinvestments und Privatmarktanlagen. Denn über die European Long Term Investment Funds haben neben großen institutionellen erstmals auch kleinere Institutionen, semi-institutionelle und qualifizierte private Investoren Zugriff auf ein EU-weit einheitlich reguliertes Produktangebot für professionell verwaltete Alternative Investments. Das europäische Regelwerk sorgt dabei für ein hohes Maß an Investorenschutz, für transparente Kosten und ein einfaches Handling.

Ein Investment in nicht-börsennotierte Assets gilt seit jeher als probates Mittel, das Portfolio zu diversifizieren. Schließlich verbessert die geringe Korrelation zu Aktien- und Anleihemärkten regelmäßig das Rendite-Risiko-Profil. So sind beispielsweise bei nicht börsennotierten Unternehmensbeteiligungen (Private Equity) historische Überrenditen zu beobachten, während sie gleichzeitig in der Regel weniger von den Stimmungsschwankungen an den Aktienmärkten betroffen sind.

Letzteres gilt auch für Sachwerteinvestments oder etwa Beteiligungen an Infrastruktureinrichtungen. Sie punkten darüber hinaus vor allem mit einem steten und gut kalkulierbaren Einkommensstrom, der regelmäßig oberhalb des aktuellen Marktzinses liegt — ein gerade in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses zu Recht gefragtes Profil.

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