Einzigartig durch gelebte Zusammenarbeit

Dietmar Diegel, Vorstand der CHARTA AG / Foto: © CHARTA AG

Dietmar Diegel, Vorstand der CHARTA AG, feiert 25 -jähriges Bestehen des Verbundes. Im finanzwelt Interview erklärt er, was an der CHARTA AG anders ist, wie das Thema Digitalisierung von ihm gehandhabt wird und warum jeder Makler individuell schauen muss, was zu ihm passt.

finanzwelt: Die CHARTA feiert ein Vierteljahrhundert Bestehen. Was waren die entscheidenden Milestones in diesen 25 Jahren, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben?
Dietmar Diegel: Im Wesentlichen war und ist es unser Gründungsgedanke, der uns trägt: Die Zusammenarbeit unabhängiger Unternehmerinnen und Unternehmer, die Ihr fachliches und unternehmerisches Wissen und Können in einem Verbund teilen. Das ist unsere DNA. Das ist die USP der CHARTA. Besonders in einer Zeit, in der die Herausforderungen, die an Versicherungsmaklerinnen und –makler gestellt werden, immer vielfältiger und komplexer werden, ist dieser Gedanke zeitgemäßer denn je. Die – durchaus vorhandene – Unterschiedlichkeit der in der CHARTA verbundenen Partnerunternehmen wird so zu einer expliziten Stärke. Diese Diversität ermöglicht es dem einzelnen Unternehmen, sich zu fokussieren – und gleichzeitig können die Kunden „aus einer Hand“ bedient werden, weil das erforderliche Wissen zu nahezu allen Themen außerhalb des eigenen Fokus bei Bedarf im Verbund vorhanden ist.

finanzwelt: Das war aber sicher noch nicht alles, oder?
Diegel: Selbstverständlich gibt es noch weitere, wichtige Erfolgsfaktoren, wie beispielsweise unsere Spezialkonzepte im SHUK-Segment oder unsere unterstützenden Systeme zur Kundenberatung. Gemeinsam ist allen Leistungen, die wir unseren Partnern anbieten, dass sie konsequent aus Sicht des Maklers gedacht und umgesetzt sind. Aber wenn wir ehrlich sind: Auch die besten Produkte und Systeme lassen sich über kurz oder lang kopieren. Insofern sind Produkt- und Prozesskompetenz notwendige Bedingungen für den wirtschaftlichen Erfolg – die Einzigartigkeit entsteht aber durch die gelebte Zusammenarbeit. Die CHARTA besteht eben nicht aus den rund 20 Personen, die in der CHARTA AG hier in Düsseldorf arbeiten – sie besteht vielmehr aus mehreren hundert Unternehmen, aus denen die Stärke und Unverwechselbarkeit unseres Verbundes erwächst.

finanzwelt: Was planen Sie in den nächsten Jahren für Verbesserungen?
Diegel: Zum einen werden wir uns natürlich weiterhin mit der Verbesserung unserer Produktkonzepte befassen. Angesichts der immer leistungsstärker werdenden Standardlösungen bleibt dies eine herausfordernde Aufgabe. Weiterhin werden wir auf der Angebotsseite unseren Pool ausbauen, um so unsere Basis zu verbreitern – als einziger Pool, der zu 100% in Maklerhand ist. Selbstverständlich wird uns auch die gesamte Bandbreite, die das Thema „Digitalisierung“ mit sich bringt, beschäftigen. Hier werden wir insbesondere auf Kooperationen und die Erschließung von Schnittstellen zu unserem CHARTA.NETZ (unserem verbundeigenen Extranet) fokussieren. Zielsetzung ist es, unseren Verbundpartnern über CHARTA.NETZ eine Plattform zu bieten, die ihnen Zugang zu allen für die Tagesarbeit wichtigen Systemen bietet.
Darüber hinaus werden wir kompromisslos darauf setzen, unsere Stärken weiter auszubauen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Art der Zusammenarbeit, die wir in der CHARTA bieten, auch über den Kreis der heutigen CHARTA-Partner hinaus, hoch attraktiv ist. Egal ob Jung-Makler mit innovativem Geschäftsmodell oder „alter Hase“: Die Verbindung unternehmerischer Unabhängigkeit mit der Möglichkeit zur Kooperation auf Augenhöhe eröffnet viele zusätzliche Potentiale – und ist in der CHARTA eben nicht die Quadratur des Kreises.

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