Ein Zukunftsbau in mehrerer Hinsicht

So soll CampusRo nach der Fertigstellung aussehen / Visualisierung (c) PONNIE Images, Aachen; Architektur: ACMS

In Rosenheim entsteht mit dem CampusRO ein Wohnbauprojekt, das sich an Studierende der in unmittelbarere Nähe gelegenen Technischen Hochschule wendet. Die Immobilie, für die nun der erste Spatenstich erfolgte, wird in vielerlei Hinsicht Zukunftstrends berücksichtigen.

Der CampusRO entsteht auf einem ca. 10.000 m² großen Areal in der Marienberger Straße 39 auf dem Gelände einer alten Industriehalle, die abgebrochen wurde. Grundlage für das Projekt ist der Bebauungsplan, den die Stadt Rosenheim im April dieses Jahres verabschiedet hat. Demnach sollen drei moderne Gebäudekomplexe realisiert werden, die von ACMS Architekten entworfen wurden. Das Wuppertaler Büro war in einem Architektenwettbewerb als einer der drei Sieger gekürt und mit dem Entwurf beauftragt worden. ACMS sieht pro Komplex jeweils drei bis vier Gebäude vor, die durch einen Laubengang miteinander verbunden sind. Insgesamt werden dort 211 Wohnungen entstehen, von denen die ersten im Herbst nächsten Jahres bezugsfertig sein sollen.

Mehr Miteinander wagen

Der gesamte Campus ist in einer Art Siedlungsstruktur geplant, die das Miteinander fördert. So werden die Wohnungen in den einzelnen Häusern direkt von außen über den Laubengang betreten und sind zweiseitig belichtet. Die ein- bis sechsgeschossigen Gebäude sind nach Orientierung und Besonnung optimiert. Neben den Wohnungen wird an der südöstlichen Grundstücksgrenze noch ein sechsgeschossiges Boardinghouse mit 40 managed Apartments für Austauschstudierende und Hochschullehrer sowie für Besucher lokaler Unternehmen entstehen. Durch ein Netz aus Wegen, Gärten und Plätzen werden in den Freibereichen Interaktionsflächen für die Bewohner geschaffen. Abgerundet wird dieses Angebot durch ein Café sowie ein Quartiersplatz.

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