Digitalisierung von entscheidender Bedeutung

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Eine Studie zeigt, dass sich Investmentunternehmen nur dann künftig am Markt behaupten können, wenn sie sich dem digitalen Wandel stellen. Manche sind in diesem Prozess bereits recht weit, andere hinken noch deutlich hinterher. Besonders einer Technologie kommt eine entscheidende Rolle zu.

In der Studie „Wealth and Asset Management 2022: The Path to Digital Leadership“, die das Forschungsunternehmen Roubine ThoughtLab gemeinsam mit Oracle und weiteren Sponsoren durchgeführt hat, gaben 96 % der CEOs in der Investmentbranche an, dass der digitale Wandel für die Geschäftsentwicklung von zentraler Bedeutung sein. Das bedeutet eine enorme Steigerung gegenüber 2016, als lediglich 24 % der Befragten der Meinung waren, der digitale Wandel sei wichtig oder zumindest geringfügig wichtig.

Unterschiedlicher digitaler Entwicklungsstand

Aufgrund der wahrgenommenen hohen Wichtigkeit des digitalen Wandels befinden sich 99 % der Vermögensmanager im Prozess der digitalen Transformationen. Der Entwicklungsstand zwischen den einzelnen Unternehmen ist dabei jedoch sehr unterschiedlich: So hat ein Viertel gerade erst angefangen, während sich knapp die Hälfte mittendrin befinden und über ein Viertel steht bereits kurz davor, den digitalen Wandel als abgeschlossen zu betrachten. Zu einem „Digital Leader“, also einem Unternehmen, das Prozesse, Produkte und Kundeninteraktion mithilfe von digitalen Technologien optimiert, entwickeln sich dabei nur 2,3 % der Anbieter. Dieser Anteil dürfte sich laut den Experten von ThoughtLab in den nächsten fünf Jahren deutlich erhöhen und bei 20 % liegen. Bis dahin dürften weitere 47 % der Unternehmen ihren digitalen Wandel abgeschlossen haben.

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