Die gesetzliche Rente reicht nicht aus

Stephanie Lazarz, Regionaldirektorin für betriebliche Altersvorsorgung im Mobilen Vertrieb der Deutschen Bank / Foto: © Deutsche Bank

Spätestens mit dem Betriebsrenten-Stärkungsgesetz (BRSG) ist das Thema bAV präsent. Nur assoziiert man dieses Thema eigentlich nicht mit Banken. Stephanie Lazarz ist Regionaldirektorin für betriebliche Altersversorgung im Mobilen Vertrieb der Deutschen Bank. Sie verantwortet das Geschäft in der Region Deutschland-Nordwest und sucht gute Beraterinnen und Berater mit bAV Expertise.

finanzwelt: Frau Lazarz, was hat die Deutsche Bank eigentlich mit dem Thema bAV zu tun, das ist doch gar nicht ihr Kerngeschäft?
Stephanie Lazarz» Die Deutsche Bank ist für ihre Kunden Ansprechpartner für alle Finanzthemen. Man verbindet uns oft mit Anlageberatung oder Finanzierungen. Dabei ist unsere Beratung seit Jahrzehnten viel umfangreicher. Wir beraten neben der privaten Vorsorge auch die betriebliche Altersversorgung für unsere Firmenkunden sowie die Absicherung finanzieller Risiken in diesem Bereich. Da gibt es eine lange Tradition und unser Anspruch ist es, in allen Bereichen mit ausgesprochen umfangreicher und hoher Expertise zur Verfügung zu stehen.

finanzwelt: Sie sprechen von Expertise auf dem Sektor der betrieblichen Altersversorgung. Hat denn eine Deutsche Bank da überhaupt eine Fachexpertise?
Lazarz» Absolut! Gerade in der bAV sind wir stolz auf rund 200 Expertinnen und Experten, die unsere Kunden in ganz Deutschland beraten. Das sind selbstständige Finanzberater, die über eine spezielle bAV Qualifizierung verfügen und eine langjährige Erfahrung im Bereich Vorsorge haben.

finanzwelt: Wie muss man sich bei Ihnen so eine Kundenansprache und Beratung vorstellen?
Lazarz» Am Anfang steht für uns eine ausführliche Analyse mit unseren Firmenkunden. Da werden Fragen geklärt zu bestehenden Verträgen der betrieblichen Altersversorgung. Wir identifizieren Haftungsrisiken und besprechen, wie man diese reduzieren kann. Aus den Ergebnissen entwickeln wir eine moderne und zukunftsorientierte Firmenrente. Selbstverständlich gehört die regelmäßige Anpassung an unternehmerische Bedürfnisse und an rechtliche Erfordernisse zu unserem Service.

finanzwelt: Sind denn Unternehmen an so einer Analyse überhaupt interessiert?
Lazarz» Ja, natürlich! Vielen unserer Kunden sind die Risiken in bestehenden Verträgen gar nicht bewusst und sie sind dankbar für die professionelle Begleitung und Orientierung, die so ein Gespräch bietet.

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