Dialog Lebensversicherung auf gutem Kurs Richtung Zukunft

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Ein starkes Neukundengeschäft beschert der Dialog Lebensversicherung das vierte Rekordjahr hintereinander. Außerdem übernimmt die Dialog nun komplett den Retailbereich des Maklermarkt innerhalb des Generali-Konzerns Deutschland. Die Beliebtheit bei den Maklern lässt auf eine glänzende Zukunft hoffen.

Die Dialog Lebensversicherungs-AG hat im Geschäftsjahr 2015 zum vierten Mal in Folge ein Rekordergebnis eingefahren und dabei die Steigerungsraten aus dem Vorjahr sogar noch übertroffen. Das starke Wachstum wurde vor allem durch das Neukundengeschäft erreicht. So erhöhte sich der eingenommene Beitrag um 5,9 Prozent auf 273,8 Mio. Euro, die Zahl der Versicherungsscheine um 5,2 Prozent auf 438.215. Obwohl das Volumen des Lebensversicherungsmarkt (ohne Pensionskassen und -Fonds) um 2,6 Prozent geschrumpft ist, konnte die Dialog Lebensversicherung mit 31,2 Mio. Euro 8,8 Prozent mehr Jahresbeitrag als im Vorjahr einnehmen. Die Zahl der eingelösten Versicherungsscheine erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 44.395. Als Folge des Bestandswachstums konnte die Dialog auch ihre Beitragseinnahmen deutlich steigern: Sie legten um 5,5 Prozent auf 269,6 Mio. Euro zu. Damit gehört die Dialog zu den wenigen Lebensversicherern, die im Jahr 2015 umsatzmäßig gewachsen sind.

In ihrem Hauptgeschäftsfeld, der Risikolebensversicherung, konnte die Dialog aufgrund des kräftigen Neugeschäftswachstums ihren Marktanteil von 7,41 auf 8,25 Prozent stiegen. In dem für die Dialog entscheidenden Maklermarkt beträgt ihr Anteil 22,9 Prozent, womit sie Markführer ist. Die durchschnittliche Höhe der Versicherungssumme in der Risikolebensversicherung ist bei der Dialog von 153.960 Euro auf 160.162 Euro gewachsen. Damit liegt sie deutlich über dem Marktdurchschnitt von 119.735 Euro.

Neuer Konzernauftrag mit alleiniger Verantwortung für die Dialog

Mit den Münchner Generali Versicherungen und der Dialog in Augsburg boten bislang zwei Gesellschaften der Generali in Deutschland Lebensversicherungsprodukte im Retailbereich des Maklermarktes an. Wegen der starken Markposition der Dialog, ihrer Fokussierung auf biometrische Risiken, ihres dauerhaften wirtschaftlichen Erfolgs und der hohen Qualität der Produkte entschied sich der Generali-Konzern nun im Rahmen seiner strategischen und organisatorischen Neuaufstellung, der Dialog die alleinige Verantwortung für das Geschäft zu übertragen.

Um den gestiegenen Anforderungen und dem zu erwartenden Geschäftzuwachs zu entsprechen, hat die Dialog sofort damit begonnen, geeignete Strukturen zu schaffen. So wird der Vertrieb in Deutschland, der unter der Leitung des Generalbevollmächtigen Olaf-Axel Engemann steht, im Außendienst neu strukturiert und personell ausgebaut.

Der Vertrieb in Deutschland, der unter der Leitung des Generalbevollmächtigten Olaf-Axel Engemann steht, wird im Außendienst neu strukturiert und personell ausgebaut. Die Organisationsdirektoren Guido Werner und Stephan Visel verantworten das Geschäft mit den Key Accounts in den Regionen Deutschland-Nord und Deutschland-Süd. Organisationsdirektorin Ute Thoma ist für das Geschäft mit den Breitenmaklern deutschlandweit zuständig. In Österreich hat Direktor Willi Bors Mitte September dieses Jahres die Leitung übernommen und seine neue Organisation bereits mit Key Account Managern und Maklerbetreuern vervollständigt. Im Vertriebs-Innendienst, der unter der Leitung von Hartwig Haas steht und beide Länder betreut, wurde als neue Organisationseinheit das Vertriebs-Service-Center geschaffen. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört die Unterstützung des Außendienstes auf der Basis der Telefonie, von Online-Roadshows und Webinaren. Die Maklerverbindungen, die nur wenige Verträge produzieren, werden direkt vom Vertriebs-Service-Center betreut.

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