DFV-Börsengang wird verschoben

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und CEO der Deutschen Familienversicherung / Foto: © Deutsche Familienversicherung

In wenigen Tagen wollte die Deutsche Familienversicherung ihre Aktien an die Börse bringen und gab kürzlich sogar Details dazu bekannt. Daraus wird erst mal nichts.

Gemeinsam mit ihren Aktionären hat die Deutsche Familienversicherung beschlossen, den geplanten Börsengang des Frankfurter Insurtechs (finanzwelt berichtete) zu verschieben. Dieser Schritt kommt durchaus überraschend: Vor drei Wochen gab der Versicherer noch u.a. einen konkreten Zeitplan bekannt. So sollte am Mittwoch, 14. November, die Handelsaufnahme erfolgen (finanzwelt berichtete). Die Absage des Börsengangs begründet die DFV mit dem schwierigen Kapitalmarktumfeld. Wann der Börsengang tatsächlich über die Bühne gehen wird, ist nun völlig offen. Wie das Unternehmen mitteilte, beabsichtigt es, das Kapitalmarktumfeld im Allgemeinen und Möglichkeiten bezüglich der Wiederaufnahme des Börsengangs zu einem späteren Zeitpunkt zu beobachten und zu bewerten.

„Alle Investoren haben uns die Ausnahmestellung der DFV bestätigt. Regelmäßig wurden aber das schlechte Marktumfeld und die damit in Zusammenhang stehenden Verluste bei den Anlegern als Begründung aufgeführt, warum in diesem Jahr nicht mehr in einen IPO investiert werde. Ersteres werten wir als eine eindrucksvolle Bestätigung unserer Stellung als Insurtech und letzteres war zum Zeitpunkt der Entscheidung an die Börse zu gehen nicht absehbar“, begründet Dr. Stefan M. Knoll, Vorstandsvorsitzender der DFV, den Schritt. (ahu)

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