Deutsche Lichtmiete erhält Geld aus Fernost

Ein japanisches Unternehmen steigt bei der Deutschen Lichtmiete ein / Foto: © nicholashan - stock.adobe.com

Der japanische Technologiekonzern Nichia baut seine Partnerschaft mit der Deutschen Lichtmiete aus und übernimmt Anteile des niedersächsischen Leuchtenherstellers und Industriedienstleisters. Beide Unternehmen möchten damit ihre Marktposition weiter ausbauen.

Im Jahr 1993 hat Nichia die erste superhelle blaue LED entwickelt, drei Jahre später folgte die erste weiße. Heute ist das Unternehmen aus dem japanischen Tokushima Weltmarktführer in der Produktion von LED-Chips.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung erwirbt Nichia nun Unternehmensanteil an der Deutschen Lichtmiete und festigt damit die seit langem bestehende Partnerschaft der beiden Unternehmen. Nichia möchte mit dem Einstieg beim Oldenburger Unternehmen bestehende Synergien optimieren, seinen Marktzugang verbessern und seine Time-to-Market weiter verkürzen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Aspekt Nachhaltigkeit. „Wir sind ein globales Technologieunternehmen mit einem hohen Bewusstsein für Qualität und Umwelt. Der Weg zur Nachhaltigkeit führt über innovative und vor allem marktorientierte Lösungen. Für uns als Hersteller und Lieferant zuverlässiger und innovativer LEDs ist die Deutsche Lichtmiete mit ihrer Unternehmensphilosophie, ihrem außergewöhnlichen Geschäftsmodell und ihrem Know-how der ideale Partner. Mit unserer Beteiligung möchten wir auch die Besonderheit der Partnerschaft dokumentieren“, erklärt Shichi Yuasa, Director Sales & Marketing der Optoelectronis Business Unit von Nichia.

In den vergangenen Jahren ist die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe zum führenden deutschen Dienstleister für LED-Industriebeleuchtungen avanciert (finanzwelt berichtete). „Wir können schneller als andere Innovationen aufnehmen, zur Marktreife bringen und so stark wachsen“, erklärt Alexander Hahn, Gründer und Vorstand der Deutsche Lichtmiete AG. Ein elementarer Vorteil für den Global LED Technology Player Nichia, der sich für beide Seiten rentiert, wie Hahn erklärt: „Die Nichia Corporation ist unser absoluter Wunschpartner als Begleiter unseres Wachstumskurses, deshalb freuen wir uns sehr über die Beteiligung.“ (ahu)

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