Der Wert der Wahrheit – Wenn Technologie alles über meine Kompetenz weiß

Freddy Kremer, Geschäfsführer Kremer College / Foto: © Kremer College

Wer es als Führungskraft weit bringen will, braucht ganz bestimmte Kompetenzen oder muss seine Fähigkeiten gezielt verbessern. Digitale Kompetenzanalysen liefern präzise Auswertungen darüber, welche Eigenschaft ich als Führungskraft tatsächlich habe. Sie liefern das Wissen, woran ich arbeiten muss, um es an die Spitze von Unternehmen zu schaffen. Aber wenn Technologie alles über meine Kompetenzen weiß und ich Verbesserungen gezielt trainieren kann, bin ich noch lange nicht am Ziel. Um den vollen Wert der Wahrheit über mich auszuschöpfen, braucht es eine der wichtigsten Führungskräfteeigenschaften, die zugleich eine der größten menschlichen Schwächen darstellt: die Entschlossenheit.

Führungskompetenzen – Eigenschaften, die einen an die Spitze bringen

Wer als Führungskraft zur Spitze gehören will, muss die Königsdisziplinen des Selbstmanagements exzellent beherrschen: Zielsetzung, Fokussierung, Entschlossenheit, gute Beziehungen, Führungsstärke und innere Stärke. Wer alle sechs Eigenschaften beherrscht, kann es als Führungskraft weit bringen. Es gibt viele prominente Unternehmerpersönlichkeiten, die mit diesen Eigenschaften überdurchschnittlich erfolgreich geworden sind. Keine dieser Unternehmerpersönlichkeiten war in den sechs Bereichen mittelmäßig, sondern immer ausgesprochen gut. Mit verschiedenen Ausprägungen in einzelnen Kompetenzen, aber im Gesamtbild doch deutlich weiterentwickelt als der Durchschnitt. Die Fähigkeiten dazu sind allerdings keiner dieser Persönlichkeiten in den Schoß gefallen. Dafür haben sie pausenlos an sich gearbeitet und Kompetenzen gezielt weiterentwickelt. Jeden Tag ein Stück mehr. Jede einzelne Kompetenz wurde wie ein leistungsfähiger Muskel trainiert. Aber um wie im Sport eine Höchstleistung durch Training zu erzielen, muss man erst feststellen, wo man steht. Dann kann man an Details arbeiten und die eigenen Stärken ausbauen. Kontinuierlich, über einen festgelegten Zeitraum, der mir als Führungskraft eine messbare Entwicklung ermöglicht. Von der Ist-Situation bis zur vollständig ausgebauten Kompetenz.

Der Wert der Wahrheit – das Wissen über persönliche Kompetenzen

Wo man in den Königsdisziplinen des Selbstmanagements persönlich steht, welchen Entwicklungsgrad man hat, kann durch eine digitale Kompetenzanalyse sehr genau ermittelt werden. Das ist ein Analyseverfahren, das auf wissenschaftlicher Forschung basiert und valide Aussagen über Persönlichkeitseigenschaften trifft. Unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Alter. Wenn Technologie nach einem Test jetzt alles über die eigenen Kompetenzen weiß, weiß man es somit auch selbst. Die Analyse enthält tolle Dinge, auf die man stolz ist. Aber auch Dinge, die man nicht so gerne hört. Wahrheiten, über die man auch schon nachgedacht hat. Die aber dann einen der größten menschlichen Schwächen zum Opfer gefallen sind: der guten alten Verdrängung. Aber das geht jetzt nicht mehr. Die Fakten, analysiert von intelligenten Algorithmen, liegen auf dem Tisch. Die zentrale Frage ist jetzt, was ist diese Wahrheit über einen selbst wert? Was stellt man damit an? Für viele Menschen würde die Wahrheit wahrscheinlich nicht so viel bedeuten, weil andere Interessen im Mittelpunkt stehen. Für eine Führungskraft allerdings, für jemand der gerne Verantwortung übernimmt und vor allem einen guten, gesunden Ehrgeiz hat, etwas bewegen zu wollen, hat die Wahrheit einen ganz anderen Wert.  Die Führungskraft sieht anhand der digitalen Kompetenzanalyse sehr genau, wie die eigenen Kompetenzen sich verteilen. Welche Kompetenzen sehr ausgeprägt sind, und welche weniger. Es lässt sich sehr klar definieren, an was man arbeiten muss, um als Führungskraft noch erfolgreicher zu werden. Das Wissen darüber alleine reicht allerdings auch nicht. Auf die Erkenntnis folgt immer die Frage: Wie setze ich das jetzt am effektivsten um?

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