creditshelf: Umsatz fast verdreifacht

Haben gut lachen: Dr. Mark Währisch, (CRO), Dr. Daniel Bartsch (COO) und Dr. Tim Thabe (CEO) von creditshelf ( v. li. nach re. ) /Foto: © creditshelf

Heute hat die creditshelf AG ihren Finanzbericht für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass sich sowohl Umsatzerlöse als auch das vermittelte Kreditvolumen deutlich erhöht haben. Das Ergebnis ist hingegen deutlich gesunken.

Zwischen Januar und Juni 2018 hat creditshelf Umsatzerlöse von 765.500 Euro erzielt, eine Steigerung von 287,4 % gegenüber  dem Vorjahreszeitraum. Wesentlich zur deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse hat das über die Plattform vermittelte Kreditvolumen beigetragen, das sich im Berichtszeitraum um 86 % erhöhte und bei 15,4 Mio. Euro lag. Damit war auch eine Zunahme der von Kreditnehmern erhaltenen Vermittlungsgebühren und der von Investoren gezahlten Servicegebühren zu verzeichnen.

Einen neuen Rekord verzeichnete creditshelf bei den angefragten Krediten. Deren Volumen lag mit 507 Mio. Euro mehr als drei Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als Kredite im Volumen von 166 Mio. Euro angefragt wurden. Die Zahl der angefragten Kreditprodukte lag mit 560 ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 269. Insgesamt hat creditshelf bis zum 30. Juni 2018 fast 1.500 Kreditanfragen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,15 Mrd. Euro erhalten.

Negatives Ergebnis

Die positive Entwicklung des Umsatzes und des Kreditvolumens schlug sich aber nicht im EBIT nieder, das mit – 2,876 Mio. Euro mehr als 2 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Aufgrund erhöhter Aufwendungen für Personal und Marketing zur Forcierung des Unternehmenswachstums  sowie der gestiegenen Aufwendungen aus den virtuellen Beteiligungsprogrammen, rechnete creditshelf bereits damit, dass das EBIT wieder im negativen Bereich liegen wird.

„Im ersten Halbjahr 2018 haben wir weitere wichtige Schritte in unserer Entwicklung genommen, um uns als zuverlässiger Partner für mittelständische Unternehmen zu etablieren und attraktive Finanzierungslösungen zu arrangieren. Dies spiegelt sich auch in der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts in den ersten sechs Monaten 2018 wider. Zugleich haben wir mit dem erfolgreichen Gang an die Frankfurter Wertpapierbörse einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Wachstumskurs erreicht, der uns weiteren Antrieb verleihen wird“, so Dr. Tim Thabe, CEO von creditshelf, über die Geschäftsentwicklung.

„Im Markt für digitale Mittelstandsfinanzierung sehen wir ein großes Wachstumspotential. Während die deutsche Wirtschaft wächst und das Bruttoinlandsprodukt kontinuierlich steigt, ist das von Banken an deutsche Mittelständler ausgereichte Kreditvolumen in den vergangenen zehn Jahren nahezu gleichgeblieben. Nach unseren Schätzungen klafft hier eine Finanzierungslücke von ca. 100 Mrd. Euro. Dadurch steigt zunehmend die Anzahl vakanter Kreditprojekte, die über alternative Finanzierungslösungen bedient werden können. Wir sehen uns gut aufgestellt, um diese Marktchancen mit unserer Lösung zur digitalen Mittelstandsfinanzierung konsequent zu nutzen“, ergänzt Dr. Daniel Bartsch, COO von creditshelf.

Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2018 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung des Wachstumstrends im weiteren Jahresverlauf. Durch die hohe Skalierbarkeit der Plattform, das dynamische Marktumfeld und die konsequente Wachstumsstrategie rechnet der Vorstand damit, mittelfristig pro Jahr Kredite in Höhe von 500 Mio. Euro finanzieren zu können.

„Um unsere Kreditrisikoanalyse noch schneller und exakter zu machen, entwickeln wir unsere Software, Algorithmen und Modelle stetig weiter. Zudem sind wir regelmäßig im Dialog mit Banken, um creditshelf als Kooperationspartner für derartige Kredite zu positionieren. Darüber hinaus arbeiten wir daran, unser Produktangebot zu erweitern und unseren Kunden weitere attraktive Finanzierungslösungen anzubieten“, erläutert Dr. Mark Währisch, CRO von creditshelf, die Strategie. (ahu)

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