Continentale erhöht Rente nach Unfällen

Continentale erhöht Leistungen
Versicherer bietet Kunden Mehrwerte bei der Unfallrente und Versorgung © Jakub Jirsák - Fotolia.com

Politiker diskutieren gesetzliche Rentenleistungen zu senken. Parallel nutzen private Versicherer ihre Freiheit den Versicherten bessere oder ergänzende Leistungen zu bieten. Ein Beispiel aus der Praxis.

Der Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit meldet Leistungserhöhungen in der privaten Rente nach Unfällen. Zusätzliche Unfall-Einmalzahlung oder doppelte Rente: Diese Wahlmöglichkeit bietet die Continentale Sachversicherung als eines von wenigen Unternehmen jetzt ihren UnfallGiro-Kunden bei schweren Unfallfolgen. Die Versicherten entscheiden erst dann zwischen den Optionen, wenn das versicherte Ereignis eingetreten ist.

UnfallGiro-Linie weiter verbessert

Erleidet ein Versicherter einen Unfall, weil ein von einem Arzt verordnetes Medikament zur Bewusstseinsstörung geführt hat, besteht hierfür Versicherungsschutz. Das gilt altersunabhängig auch für Vergiftungen. Noch umfangreicher ist jetzt der Versicherungsschutz im XXL-Tarif. So wird zum Beispiel bei ambulanten Operationen die vereinbarte Leistung früher gezahlt. Die Anrechnung von Krankheiten oder Gebrechen an den Unfallfolgen ist zugunsten der Versicherten nochmals deutlich verbessert worden.

„Absicherungen, die bestmöglich zur Lebenssituation passen“

Die Zahlen sprechen für sich: Fast 10 Millionen Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Unfall. 2015 gab es 2,5 Millionen Verkehrsunfälle, bei denen annähernd 400.000 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

„Als traditionsreicher Unfallversicherer sehen wir es als unsere Aufgabe, Absicherungen zu bieten, die der Lebenssituation des Kunden bestmöglich entsprechen“, sagt Risiko-Experte Stefan Andersch, Vorstand Sachversicherung im Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit.

Diesem Prinzip folgt die neue Wahlmöglichkeit zwischen Unfallrente plus Unfall-Einmalzahlung oder verdoppelter Unfallrente. Sie besteht ab 90-prozentiger Invalidität.

Ein Beispiel: Ein Kunde, der 3.000 Euro Leistung pro Monat über die „Unfallrente Aktiv“, „Aktiv Plus“ oder „Forte“ vereinbart hat, verliert bei einem schweren Autounfall einen Arm und das Gehör auf einem Ohr. Für einen 35-jährigen Familienvater kann es sinnvoll sein, die doppelte, lebenslange Unfallrente von 6.000 Euro pro Monat zu wählen. 900.000 Euro Unfall-Einmalzahlung hingegen sind vielleicht für einen 63-Jährigen die bessere Lösung, um zum Beispiel ausstehende Kredite zu tilgen. Die reduzierte Altersrente gleichen die vereinbarten 3.000 Euro Unfallrente aus.

Optimale Ergänzung: Unfall-Schutzbrief bietet praktische Hilfe

„Bedarfsgerecht geschützt sind die Kunden mit dem zusätzlichen Unfall-Schutzbrief, der einen Reha- und Hilfsservice vorsieht“, betont Versicherungsvorstand und Risiko-Manager Andersch.

Denn neben der finanziellen Entschädigung gilt es auch, konkrete Probleme in den ersten Wochen nach einem Unfall zu bewältigen. Über den Unfallschutz-Brief sichern sich die Kunden zum Beispiel praktische Hilfe im Haushalt oder die Begleitung durch einen persönlichen Reha-Manager. Letzteres kann auch für Kinder vereinbart werden, ebenso wie ein spezieller Betreuungsservice. Angesichts von 1,7 Millionen Jungen und Mädchen, die jährlich verunglücken, eine sinnvolle Ergänzung des Unfallschutzes. Zumal beide Bausteine zusammen für den Nachwuchs maximal 1,60 Euro im Monat kosten. (db)