CB Richard Ellis: Öffentliche Hand steht beim Verkauf von Immobilien vor Herausforderungen

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Das Bestreben der öffentlichen Hand sich zur Reduzierung von Haushaltsdefiziten von Immobilien zu trennen wird von Herausforderungen begleitet. Dies geht aus einer aktuell vom Immobiliendienstleistungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) erstellten Studie hervor.

(fw/ah) 2010 hat sich die öffentliche Hand europaweit von Immobilien im Wert von 1,1 Milliarden Euro getrennt. Dieser Wert liegt zwar deutlich über der Summe des Vorjahres, entspricht aber nur 7,5 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens. In den Jahren 2006 und 2007 betrug der Anteil der Immobilienverkäufe der öffentlichen Hand rund 15 Prozent des Gesamtvolumens. Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE: “Die öffentliche Hand behandelt dieses Thema in Europa sehr unterschiedlich. Dabei hängt der Erfolg einer Transaktion maßgeblich vom Motiv des Verkaufs und dem Immobilientyp ab. Generell ist das Investoreninteresse für Immobilien höher, die nach der Veräußerung durch die öffentliche Hand weiter von dieser genutzt werden. Gleichzeitig sind viele Regierungen und öffentliche Einrichten an einer Optimierung ihrer Flächennutzung interessiert, ohne dabei die Eigentümerschaft der Immobilie zu ändern.”

Aktuell ist die Situation laut CBRE in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich. In einigen besteht aufgrund einer besseren öffentlichen Haushaltslage kein Bedarf an Verkäufen bzw. ist dieser auch nicht ratsam. In Dänemark beispielsweise gibt es aufgrund eines relativ geringen Haushaltsdefizits kein Bestreben Sparmaßnahmen, die über Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen hinausgehen, zu ergreifen. In Deutschland existiert aktuell – trotz des großen Anteils an öffentlichen Verkäufen in den vergangenen vier Jahren – kein generelles Verkaufsprogramm für Immobilien von Seiten der Regierung und der öffentlichen Einrichtungen.

CB Richard Ellis:

CB Richard Ellis Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2010 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

www.cbre.de