So werden Versicherungsmakler zur Nadel im Heuhaufen

Versicherungen gibt es wie Sand am Meer, ebenso wie Versicherungsmakler und -berater. Die Krux daran: Die kleinen, aber feinen Unterschiede können die Kunden meist nicht erkennen. Stellt sich also die Frage: Warum sollten sie...
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Attraktive Dividenden in Deutschland und den USA

Festgeld und Staatsanleihen erwirtschaften momentan entweder sehr niedrige Zinsen oder sogar Strafzinsen. Grund genug, für institutionelle wie private Anleger nach Alternativen zu suchen. Sind Dividenden dabei der neue Zins? Attraktive Dividenden in Deutschland und den...

National anlegen ist gut, international ist besser

Gerade hat der Deutsche Aktienindex (Dax) seinen 30. Geburtstag gefeiert. Wer zum Start 1988 in den Index 1.000 Euro investiert hätte, verfügte heute über die rund zwölf- bis 13-fache Summe. Damit entwickelte sich das...

Noch 5 Wochen…

...bis zum Brexit-Referendum. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit zu beurteilen und mit welchen Maßnahmen sollten sich Investoren auf die unklaren Auswirkungen eines solchen Szenarios vorbereiten? Einschätzungen von bedeutenden Ökonomen und Kapitalmarktstrategen im Vergleich: Frage: „Wie...

Neue Regeln für den „Grauen Kapitalmarkt“

2014-11-13 (fw/db) Den Kabinetts-Beschluss, ein Gesetz zum Schutz von Kleinanlegern auf den Weg zu bringen, findet die Zustimmung seitens des deutschen Verbraucherschutzes. Es sei höchste Zeit die Anleger vor hochriskanten und unseriösen Geldanlagen zu schützen.

"Das Kleinanlegerschutzgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung", erklärte Matthieu Choblet von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv).

Neu geregelt wird: Die Prospektpflicht wird für alle Vermögensanlagen vorgeschrieben, es wird vor allem auch klare Vertriebsbeschränkungen, Werbebeschränkungen und Warnhinweise geben. Die Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird mehr Befugnisse erhalten und kann Angebote künftig auch untersagen.

Die Gesetzespläne sollen noch vor dem Sommer 2015 in Kraft treten.

Dietmar Braun

2018 ist Korrekturjahrgang an der Börse

Nach etlichen Jahren erfreulicher Kursanstiege bescherte die Börsenentwicklung in 2018 den Anlegern einen Korrekturjahrgang. Dabei hatte das Jahr 2018 zunächst sehr positiv begonnen, nachdem der amerikanische Kongress im Dezember 2017 eine Steuerreform mit erheblich...

Neue Aufgabe für Philip Wenzel

Die SCALA & Cie. Holding holt sich prominente Verstärkung: Philip Wenzel wird künftig bei dem fränkischen Unternehmen tätig sein. Die SCALA & Cie. Holding setzt innerhalb der operativen Tochtergesellschaften BSC | Die Finanzberater und BU-Expertenservice...

Die Aussichten für Immobilienaktien bleiben positiv

Trotz des insgesamt sehr ansprechenden Jahresauftakts steckt vielen Anlegern das abgelaufene Börsenjahr immer noch in den Knochen. Drei Viertel aller Aktien weltweit hatten 2018 mehr als 20 Prozent an Wert eingebüßt. Bei zahlreichen Einzeltiteln...

Harald Boysen neuer CEO bei AllSecur Deutschland

Am 1. November löst Harald Boysen Klaus Driever als Vorstandsvorsitzender bei der AllSecur Deutschland AG ab. Boysen arbeitet bereits seit fast 20 Jahren bei der Allianz. Die AllSecur Deutschland AG erhält zum 1. November einen neuen...

Der Ölpreis bestimmt den geldpolitischen Kurs der FED

Doch das neue Main-Stream-Thinking verteufelt sinkende Rohstoffpreise: In einem anhaltenden Verfall des Ölpreises wird inzwischen eine Bedrohung für die Weltkonjunktur gesehen, gepaart mit unerwünschten Deflationsrisiken. Dieses Gedankengut hat sich scheinbar auch die US-Notenbank mittlerweile zu Eigen gemacht und heute wie erwartet entschieden, die Leitzinsen erst einmal unverändert zu lassen.

Aus Anlegersicht ist diese Entwicklung positiv zu bewerten. Sie könnte an den extrem volatilen Finanzmärkten für etwas mehr Ruhe sorgen. Die Aktienmärkte werden zwar deshalb nicht in die Höhe rauschen, doch der Abwärtstrend könnte eingedämmt werden. Gleichzeitig wird klarer, wohin die Reise des US-Dollars tendiert. Er wird sich eben nicht mehr weiter massiv aufwerten, auch nicht gegen den Euro.

Aber wenn wir die Finanzmarktbrille ausziehen, ist das Spiel der FED durchaus gefährlich. Wir alle wissen, dass der Ölpreis nicht zuletzt aufgrund politischer Machtspiele sinkt. Die FED sollte deshalb diese Karte nicht spielen. Durch ihre Politik alimentiert sie letztendlich dieses Kräftemessen. Das aber ist nicht Sinn und Aufgabe der US-Geldpolitik.

Wie geht es weiter? Wir erwarten die Stabilisierung des Ölpreises beziehungsweise der Rohstoffpreise allgemein im Frühsommer des laufenden Jahres. Die FED wird ihren Zinsnormalisierungskurs daher wohl erst im Herbst 2016 fortsetzen. Möglicherweise gewinnt dann die Notenbankpolitik auf die Finanzmärkte wieder einen größeren Einfluss. Jetzt spielt der Ölpreis die dominierende Rolle. Die alte Formel, dass eine lockere Geldpolitik die Aktienmärkte beflügelt, gilt nicht mehr. Die neue Formel lautet: Steigende Rohstoffpreise helfen den Aktienkursen, die Notenbankpolitik ist nur schmückendes Beiwerk.


Autor: Dr. Otmar Lang, Chefvolkswirt der TARGOBANK