Banken müssen sich Wandel stellen

Die Banken müssen ihre bisherige Strategie überdenken ©RioPatuca Images fotolia.com

Eine Studie der Unternehmensberatung Carpe Viam und der Hochschule RheinMain zeigt, dass Banken sich wandeln müssen. Gefragt sind vor allem eine klare innere Haltung und grundlegender Gestaltungswille, die Entwicklung tragfähiger neuer Strategien sowie eine wirksame Stärkung der Führung und Steuerung.

Die Welt der Banken wurde vor neun Jahren von einer schweren Finanz- und Schuldenkrise erschüttert unter deren Folgen die Kreditinstitute bis heute leiden: Während die Erträge klassischer Geschäftsfelder weg brechen und durch Kostensenkungen kaum mehr auszugleichen sind, ist es der Branche bislang nicht gelungen, sich strategisch neu zu positionieren und zukunftsträchtige Wachstumsfelder zu erschließen. Zudem werden die Banken durch die zahllosen FinTechs und hochagile Nichtbanken, die tradierte Geschäftsmodelle in Frage stellen, weiter in die Defensive gedrängt.

Die Unternehmensberatung Carpe Viam ist gemeinsam mit der Hochschule RheinMain und den Beratungsinstituten BS Change und H-Faktor in der Studie “Zukunft der Banken” der Frage nachgegangen, wo Auswege aus diesem Dilemma liegen und wie der Bankensektor aus eigener Kraft zurück in die Erfolgsspur und neue Wachstumspfade finden kann. Hierzu wurden rund 50 Manager und Experten aus einem breiten Spektrum privater und öffentlicher Kreditinstitute anhand von 40 Thesen zur anhaltenden Bankenkrise und zu möglichen Lösungsansätzen befragt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden zahlreiche Empfehlungen für die Praxis gegeben.

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