Auf der Zielgeraden

Das Rennen um den Corona-Impfstoff - Foto: © rangizzz - stock.adobe.com

Nichts treibt die Menschheit gegenwärtig mehr um als die Suche nach einem Corona-Impfstoff. Das Mainzer Start-Up BioNTech spielt hier in der ersten Liga und mischt ganz vorne mit. Tests laufen auf Hochtouren, eine mögliche Zulassung könnte in Bälde erfolgen.

 

Dem Vernehmen nach sind die Mainzer zusammen mit ihrem US-Partner Pfizer unmittelbar davor, den US-Behörden in wenigen Wochen ein Mittel zur Genehmigung vorzulegen. Entsprechende Ergebnisse sollten kurzfristig vorgelegt werden. Medienberichten zufolge könnten bis Ende 2020 weltweit bis zu 100 Millionen Einheiten des Impfstoffs und bis Ende des kommenden Jahres mehr als 1 Milliarde des Impfstoffes hergestellt werden. Erst kürzlich hat BioNTech seine Aktivitäten rund um die Produktion deutlich erweitert. So wurde eine Produktionsstätte des Pharmakonzerns in Marburg gekauft; zudem gab das Unternehmen eine weitere Kooperation mit dem Arzneimittelhersteller Dermapharm bei der Produktion des möglichen Corona-Impfstoffs bekannt.

Ebenfalls wurde berichtet, fass BioNTech wohl Lieferverpflichtungen gegenüber den Vereinigten Staaten im Umfang von 100 Millionen Impfdosen eingegangen ist.

Nun harren wir der Dinge. Die Versuchsreihe in der Phase III soll dem Vernehmen nach bereits Ende Oktober beendet sein; bis Anfang/Mitte November soll womöglich eine Zulassung angestrebt werden.

Hintergrund: Das Mainzer Start-up BioNTech ist eines der Portfoliounternehmen der MIG-Fonds 7,8 und 9, das im Herbst vergangenen Jahres an die Börse ging. An der Nasdaq notiert die Aktie mittlerweile (22.09.) bei 66 US-Dollar; ein mehr als rasanter Kursverlauf seit Erstnotiz. (ah)