Aquila kauft ganz weit oben

In der Nähe des nordfinnischen Oulu hat Aquila Capital zwei Windparks erworben / Foto: © boscorelli - stock.adobe.com

Mit der Lage auf dem 65. Breitengrad und damit nur knapp unterhalb des Polarkreises ist Oulu die nördlichste Großstadt der EU. Hier in der Nähe hat Aquila Capital sein Windenergie-Portfolio erweitert.

Aquila Capital hat vom unabhängigen Stromerzeuger TuuliWatti zwei Windparks nördlich von Oulu in Nordfinnland erworben. Die beiden Onshore-Parks in der Nähe der Hafenstadt weisen Kapazitäten von 34,5 MW und 18,5 MW auf und erzeugen im Schnitt pro Jahr 99 GWh bzw. 47 GWh Strom. Sie sind seit 2012 und 2015 in Betrieb und mit Vestas-Turbinen V112 und V126 ausgestattet.

Unter Berücksichtigung dieser Akquisition verwaltet Aquila Capital in Skandinavien nun Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 1,5 GW. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn das Unternehmen plant, seine Präsenz im Norden Europas auszubauen.

„Der finnische Windenergiemarkt und Skandinavien im Allgemeinen bleiben aus unserer Sicht ein sehr interessantes Investitionsziel. Besonders die politische und wirtschaftliche Stabilität der Region, günstige Windverhältnisse und die Möglichkeit, in verschiedenen Regionen und Anlageklassen zu investieren, sorgen für eine hohe Attraktivität Finnlands und der nordischen Länder bei institutionellen Investoren. Wir danken dem Verkäufer TuuliWatti für die reibungslose Transaktion“, so Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital.

„Unser Ziel ist es, die Windenergie in Skandinavien weiter auszubauen. Diese Kooperation ermöglicht es uns, neue Investitionen für unsere Eigentümer zu tätigen und deutlich mehr erneuerbare Energie zu produzieren. Wir bedanken uns für die produktive und professionelle Zusammenarbeit mit Aquila Capital“, ergänzt Tuomas Candelin-Palmqvist, Direktor von TuuliWatti Oy.

Aquila Capital wurde bei dieser Transaktion beraten von HPP Attorneys, DNVGL und Pöyry. (ahu)