Amazon-Dienstleister AMZSCALE finanziert nun auch seine Kunden

Foto: @ AMZSCALE

Kapitalbeschaffung als neuer Service

Der Amazon-Händler hatte alles richtig gemacht: Mit der passenden Produktidee hatte er den Nerv der Endkunden getroffen. Dank guten Marketings wurde er über Nacht zum Top-Seller – und brauchte rasch Nachschub. Allerdings dachte er eher in Hunderter-Größenordnungen. Zu wenig, um den hungrigen Markt zu bedienen. Mehr aber konnte sich der Händler (noch) nicht leisten. Also sprang AMZSCALE ein. Die erfahrenen Dienstleister für Amazon-Händler wussten zu helfen – und finanzierten kurzerhand die Stückzahlen, nach denen die Kundschaft akut verlangte.

Ein fiktives Beispiel, doch die Lösung ist real. Seit mehr als zwei Jahren liefern die beiden AMZSCALE-Gründer und -Chefs, Daniel Vogler und Maurice Glissmann, ihren Geschäftskunden Rund-um-sorglos-Pakete für den Verkauf beim Online-Riesen. Permanent und strategisch haben sie ihren Service zu einem One-Stop-Shop ausgebaut, um noch mehr und größere Verkaufshits für ihre Kunden zu produzieren. Diese können sogar ohne jede Erfahrung und Ideen, ja ohne jede Infrastruktur zu ihnen kommen – und erhalten verkaufsreife Konzepte, die sie bei Gefallen nur noch finanzieren müssen. Neuerdings nicht einmal mehr das. AMZSCALE hat mit seiner aktuellsten Dienstleistung „Capital-as-a-Service“ das größte Problem beim Skalieren von erfolgreichen Amazon-Marken gelöst: den Zugang zu Wachstum- und Warenkapital.

Online-Boom braucht Kapital

Dabei bringen sie den Service zu einem Zeitpunkt auf den Markt, bei dem es im E-Commerce-Wachstum kein Halten gibt. Hinzu kommen starke saisonale Effekte, wie jetzt wieder vorm Weihnachtsgeschäft: „Die deutlichen Absatzsteigerungen zum Jahresende führen zu einem riesigen Volumen bei der Vorfinanzierung, was kleinere und mittelständische Marken meist nicht bewältigen können. Damit aber bleiben die Marken hinter ihren Möglichkeiten“, sagte das CEO-Team erst kürzlich in einem Interview. Mit Capital-as-a-Service kann AMZSCALE ihnen unter die Arme greifen und dabei helfen, noch erfolgreicher zu werden.

Der Onlineboom hat den Kapitalbedarf zusätzlich angeheizt. E-Commerce und die dahinterstehenden Unternehmen – nicht zuletzt auch Dienstleister wie AMZSCALE – gelten zwar als die größten Profiteure der Corona-Politk. Gleichzeitig wurden viele Händler aber Opfer ihres eigenen Erfolgs. Vielen von ihnen fehlt Geld für den Nachschub, nach dem der Markt giert. Nun springt AMZSCALE ein – allerdings nur bei seinen Kunden. Co-CEO Glissmann sagt dazu: „E-Commerce und Zugang zu Betriebskapital gehen jetzt Hand in Hand. Wir sehen das besonders bei unserem Baustein ‚Capital-as-a-Service‘. Im B2B-Bereich wird dies künftig zum Standardangebot der Plattformen gehören“, so Vogler. Damit treiben es Glissmann und sein CEO-Kollege förmlich auf die Spitze. Ihre Kunden müssen – bis auf die Zustimmung und geschäftliche Verantwortung – offenbar kaum noch etwas selbst tun. Gleichzeitig haben die Händler alle erdenklichen Prozesse, Tools und zu lösenden Aspekte über ein zentrales AMZSCALE-Dashboard permanent im Blick. Selbst ihre Marke können sie darüber verkaufen.

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