Alles unter einem Hut: Beruf, Familie und Studium

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Das Konzept des lebenslangen Lernens ist inzwischen in fast allen Berufen angekommen und wird immer üblicher. Dies gilt auch für die Finanz- und Versicherungswirtschaft. Wer fachlich am Ball bleiben und zugleich seine Karrierechancen optimieren möchte, kommt an regelmäßigen Fortbildungen und auch umfangreicheren Weiterbildungen mit anerkanntem Abschluss nicht vorbei. Über das CAMPUS INSTITUT können u.a. die Studienprogramme Finanzfachwirt/-in (FH) und Betriebswirt/-in bAV (FH) sowie der Sachkundelehrgang Rentenberater/-in absolviert werden. Hier handelt es sich in allen Fällen um Weiterbildungskonzepte, die neben dem Beruf stattfinden. Doch wie soll das bei einem bereits ausgefüllten Alltag in der Praxis funktionieren? Wie kann man am besten Beruf, Familie und Studium unter einen Hut bringen? In diesem Beitrag haben wir einige nützliche Tipps zum Zeitmanagement zusammengestellt.

Work-Life-Balance erhalten

Egal für welche Weiterbildung Sie sich entscheiden – diese wird immer Zeit in Anspruch nehmen. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass für Weiterbildungen bis zu 20 Prozent zusätzlicher Zeit verbracht werden muss. So stellt sich schnell die Frage, woher diese Zeit genommen werden soll – aus dem Job oder aus der Freizeit? Gerade bei größeren Weiterbildungen mit Abschluss, die sich über mehrere Monate oder Jahre hinziehen, ist ein vorausschauendes Zeitmanagement nötig, um die Work-Life-Balance nicht zu gefährden – d.h. Überforderung im Beruf zu vermeiden und genügend Zeit für die Erholung zu erhalten. In den meisten Fällen kommen Berufstätige also nicht umhin, sowohl das Unternehmen als auch die eigene Familie in das Vorhaben einzubeziehen. Dadurch können auch Konflikte im beruflichen und privaten Umfeld vermieden werden.

Wie groß ist der Zeitbedarf wirklich?

Damit es während der Weiterbildung zu möglichst wenig unliebsamen Überraschungen und unerwarteten Zusatzbelastungen kommt, ist eine realistische und detaillierte Planung bereits vor Beginn der Weiterbildung entscheidend. Dafür sollten möglichst viele Informationen über den tatsächlichen Aufwand eingeholt werden. Nützlich ist, dass bei erfahrenen Weiterbildungsanbietern die Termine der Vorlesungstage, ggf. mit genauer Angabe des Studienorts, schon langfristig verbindlich festgelegt werden. So wissen die Teilnehmer bereits lange vorher darüber Bescheid, welcher Aufwand wann und wo geleistet werden muss. Auch eine verlässliche Terminierung der Prüfungen erleichtert die Weiterbildungsplanung. Zusätzlich sollte man sich den zeitlichen Ablauf in einer Informationsveranstaltung oder in einem individuellen Gespräch genau erklären lassen. Darüber hinaus können Erfahrungsberichte von Absolventen wertvolle Einblicke in den zeitlichen Aufwand neben dem Beruf liefern. Informationen zum Weiterbildungsablauf und -aufwand sind eine wichtige Grundlage, damit das Vorhaben im Idealfall sowohl dem beruflichen als auch dem privaten Umfeld angemessen vorgestellt werden kann.

Warum es wichtig ist, nicht nur das Privatleben einzubeziehen, lesen Sie auf Seite 2