Stabile Entwicklung der Wohnungspreise

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Im Umland von Düsseldorf und Wien sanken die Preise für Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres. In anderen Metropolregionen kennen die Preise hingegen nur eine Richtung: nach oben.

Dass die Preise auf dem Wohnungsmarkt nicht immer nach oben gehen, zeigt die von PROJECT Research erhobene Studie „Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q1/2017“. So kostete der Quadratmeter in der Metropolregion Düsseldorf im März 2016 im Schnitt 4.988 Euro, während ein Jahr später nur noch 4.637 Euro fällig waren. Der Preisrückgang ist jedoch auf das Umland beschränkt, denn in der Landeshauptstadt selbst stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 3,3 % und lagen Ende März bei durchschnittlich 5.155 Euro. Ähnlich verlief die Entwicklung in Wien: Während die Preise in der Metropolregion ganz knapp von 4.972 auf 4.967 Euro zurückgingen, stiegen sie in der österreichischen Hauptstadt um 1,3 %. Die Preisrückgänge in den Metropolregionen Düsseldorf und Wien bleiben jedoch die Ausnahme, denn in Berlin (+ 9,8 %), München (+ 4,9 %), Hamburg (+ 9,1 %), Frankfurt (+ 6,2 %), Nürnberg (+ 7,5 %) und vor allem Köln (+ 14,3 %) kletterten die Verkaufspreise deutlich.

Berlin mit höchsten Spitzenpreisen

Mit 19.028 Euro/ Quadratmeter müssen Käufer von Neubaueigentumswohnungen in Berlin am tiefsten in die Tasche greifen. Deutlich günstiger sind Wien (16.177 Euro/Quadratmeter), München (15.527 Euro) und Nürnberg (5.724 Euro). PROJECT Research analysierte ausschließlich frei finanzierten Geschosswohnungsneubau für Eigentumswohnungen. (ahu)

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