KVG-Software liefert SCR-Beiträge für Versicherer

Johannes Zahn, Geschäftsführer CONNOS GmbH

Die Software-Suite AIFMControl der Hamburger Unternehmens- und IT-Beratung CONNOS GmbH bietet Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) einen weiteren Mehrwert: KVGen können mit der modularen Management-Software für Alternative Investmentfonds (AIF) nicht nur effektives Risikomanagement und Meldewesen darstellen, sondern auch für Solvency II-Investoren SCR-Beiträge auf Knopfdruck liefern. Die Solvenzkapitalanforderung (SCR) basiert auf komplexen Berechnungen und gibt das von Versicherungsunternehmen zur Risikoabsicherung zu hinterlegende Eigenkapital an. Da die Versicherer dabei auf Angaben der KVGen angewiesen sind, ist die Lieferung der SCR-Beiträge ein wichtiger Faktor bei der Investitionsentscheidung.

Versicherungsunternehmen erwarten immer häufiger auch die Bereitstellung der vorberechneten SCR-Beiträge durch die KVGen. Für diese ist die Berechnung meist eine Herausforderung, da entsprechendes Know how erst aufgebaut und permanent vorgehalten werden müsste, was häufig unverhältnismäßig erscheint. „Die KVG kann dies umgehen, indem sie SCR-Beiträge verlässlich und Solvency II konform berechnen lässt“, weiß Johannes Zahn, Geschäftsführer CONNOS GmbH. „Sie muss diese dann lediglich an das Versicherungsunternehmen weiterleiten.“

CONNOS unterstützt KVGen dabei, ihren Solvency II-Investoren diesen Mehrwert zu bieten. KVGen, die nicht die Module der Business-Suite AIFMControl kaufen oder mieten wollen, können sich die Werte für die einzelnen AIF auch von den Spezialisten bei CONNOS als Service berechnen und in fertigen Berichten liefern lassen. So setzt sich die KVG von Wettbewerbern ab und schafft sich eine bessere Position, um die exklusive Zielgruppe institutioneller Investoren zu erschließen.

Die für Versicherungsgesellschaften als institutionelle Investoren geltende Solvency II-Richtlinie soll sicherstellen, dass das von ihnen verwaltete Vermögen geschützt ist – selbst bei extrem seltenen Ereignissen wie Marktschocks an den Börsenmärkten oder Naturkatastrophen, die nur einmal in 200 Jahren passieren. Damit das Risiko, dass etwa eine Versicherungsgesellschaft ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann, bei maximal 0,5 Prozent liegt, zwingt Solvency II diese dazu, für Risikopositionen entsprechende Eigenmittel zurückzustellen. Diese Solvenzkapitalanforderungen (SCR) sind nach genauen Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu berechnen und an diese zu melden. (fw)

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