FinTechRat gegründet

Foto: © Bundesministerium der Finanzen

Um die Herausforderungen und Chancen zu begleiten, die durch die immer stärker auf den Markt strömenden FinTechs entstehen, hat das Bundesfinanzministerium den 20-köpfigen FinTechRat gegründet.

Die Digitalisierung macht auch vor der Finanzbranche nicht halt. So sind FinTechs ernstzunehmende Marktteilnehmer und bringen damit zahlreiche Chancen aber auch Herausforderungen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft mit sich. So unterliegen die digitalen Finanzdienstleister nicht der strengen Regulierung der „klassischen“ Finanzdienstleister und brauchen oftmals nicht mal eine Banken- oder Versicherungslizenz.

Um die Veränderungen auf dem Finanzmarkt zu begleiten, hat das Bundesfinanzministerium einen FinTechRat ins Leben, der das Ministerium zu Fragen der digitalen Finanztechnologie, insbesondere zu den technologischen Entwicklungen und damit verbundene Potentialen, Risiken und Chancen beraten soll.

Der Rat besteht bislang aus 20 Mitglieder. Neben Vertretern von FinTechs, Banken und Versicherungen sind dies auch Wissenschaftler, die zur Digitalisierung des Finanzsektors forschen sowie Vertreter von Aufsichtsbehörden und Ministerien. Die Mitgliedschaft ist ein persönliches Ehrenamt.

Gestern fand die erste Tagung unter dem Vorsitz von Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Finanzministerium statt.

Dazu Jens Spahn:

„Der FinTechRat stärkt den praxisbezogenen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissen­schaft und Politik zu Themen der digitalen Finanzwirtschaft und soll dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für diesen Sektor weiter zu ver­bessern. Ein weiterer Schritt, um Deutschland als FinTech-Hub Nr. 1 in der EU zu etablieren.“ (ahu)

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