LRI Invest will deutschen Standort stärken

(fw/ah) „Hier wollen wir uns gern noch stärker engagieren, um dieser Nachfrage gerecht zu werden", sagte unlängst Markus Gierke, CEO der LRI Invest. Der Luxemburger Fondsadministrator LRI Invest bedient zu 90% Kunden in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. „Daher werden wir unsere Präsenz in Deutschland noch ausbauen", betont Gierke. Die Niederlassung in Frankfurt wurde im vergangenen Jahr eröffnet und hilft, den Kontakt zu deutschen Kunden zu verstärken und Neugeschäft anzubahnen. Leiter der Niederlassung ist Dirk van Dreumel, der zugleich die Funktion des Head of Region D-A-CH ausübt. Sehr großes Interesse sieht CEO Gierke auch an dem ebenfalls 2012 gestarteten Geschäftsfeld Verbriefungen: „Unsere Verbriefungsplattform ergänzt perfekt unsere Dienstleistungspalette." Das Angebot an Verbriefungen richtet sich an institutionelle Investoren und umfasst weite Bereiche des Finanzmarkts von Investmentfonds über Indizes bis zu Real Assets.

www.lri-invest.lu
Bei Banken trennt sich Spreu vom Weizen

Banken – Trennung von Spreu und Weizen

Die einen Banken passen sich an die Herausforderungen unserer Zeit an – andere machen gerade so weiter wie Bankbeamte. Banken haben mehr Veränderungs- und Margen-Druck als die Versicherer.
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„Helikopter-Geld“ gerät ins Visier der Notenbanken

Niedrige Zinsen und Anleiherenditen haben ihre Zugkraft verloren und könnten sogar ein Teil des Problems geworden sein. Aber selbst wenn diese Instrumente nicht mehr funktionieren, heißt das nicht, dass die Notenbanken keine Möglichkeiten mehr haben. „Wer über eine Gelddruckpresse verfügt, hat viele Optionen, wenn er nur will“, so der Chief Investment Officer von Robeco Investment Solutions.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Eine solche Option könnte die Ausweitung der Notenbankkäufe auf Real Estate Investment Trusts (REITs) oder Aktien sein, wie es die Bank of Japan schon vorgemacht hat. „Zwar hat dies den Vorteil, dass Zinsen und Renditen nicht betroffen sind, aber es ist dennoch eine ineffiziente Methode, um die Wirtschaft anzukurbeln“, meint Daalder. Ein direkterer Weg wäre die unmittelbare Finanzierung öffentlicher Ausgaben oder die Auflegung und Finanzierung eines Infrastruktur-Fonds. Der direkteste Weg von allen wäre aber das Verteilen von Geld an die Bürger, bekannt als Quantitative Easing fürs Volk – oder als Helikopter-Geld. Bei einer solch drastischen Maßnahme wird das Geld bildlich aus dem Helikopter auf die Straßen gestreut. Tatsächlich würde es natürlich auf Millionen privater Bankkonten fließen. Die Aktion stimuliert direkt die staatlichen Ausgaben und hat den zusätzlichen Effekt, die dringend benötigte Inflation anzufachen oder zumindest eine drohende Deflation abzuwehren.

„Sicherlich haben alle diese Optionen Risiken und (rechtliche) Grenzen und galten bislang als zu radikal. Dennoch, wenn man sich entscheiden muss zwischen einerseits dem Risiko eines Vertrauensverlusts in die Zentralbanken und das Finanzsystem insgesamt, oder ob man andererseits den nächsten Schritt zum Helikopter-Geld macht, wird man wahrscheinlich die zweite Option wählen. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, meint der Robeco-Experte.

Fünf Gründe für einen neuen Kurs der Notenbanken
Daalder nennt fünf Gründe warum die bisherigen Methoden – insbesondere monetäre Lockerung und Negativzinsen – nicht mehr lange funktionieren werden.

Ihre Auswirkung auf die Profitabilität der Banken. Dass Banken Geld zahlen müssen für ihre Einlagen bei der Zentralbank, wird sich negativ auf die Gewinne auswirken und ihre Möglichkeiten einschränken, Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben.

Der Trend zu Cash. Bislang gelten Negativzinsen nicht für Privatkonten. Sollte es jedoch soweit kommen, dürften viele Bürger in Bargeld umschichten, um die Gebühren für ihre Einlagen zu vermeiden.

Der Verlust des positiven Überraschungseffekts. Stimulierende Maßnahmen haben die Finanzmärkte bislang mit Währungsabwertungen, Aktienkursrallys und steigenden Inflationserwartungen begrüßt. Die Effekte werden aber schwächer und in der jüngeren Vergangenheit haben einige Maßnahmen gar negative Reaktionen hervorgerufen.

Kein Antrieb für die Wirtschaft. Niedrige Zinsen stützen normalerweise den Konsum und fördern Investitionen. Es ist aber fraglich, ob ein Zinsumfeld von minus 0,5 Prozent das Wachstum und den Arbeitsmarkt beflügelt. Wenn Unternehmen und Verbraucher bei null Prozent Zinsen nicht mehr ausgeben, werden sie es vermutlich auch nicht bei einer leicht negativen Zinsrate tun.

Ermutigung zur Verschuldung. Zwar haben niedrigere Zinsen einen positiven Effekt für Verbraucher (günstige Hypotheken), Produzenten (Margen) und Regierungen (Defizite). Sie verlocken aber auch zu einer höheren Verschuldung und legen somit den Grundstein für künftige Probleme.

Glaubwürdigkeit der Notenbanken in Gefahr
„Diese Argumente deuten alle daraufhin, dass der Erfolg der Geldpolitik abnimmt“, fasst Daalder zusammen. Da die Notenbanken entscheidend zur Entwicklung der Finanzmärkte beitragen, wäre eine Diskussion um ihre Glaubwürdigkeit nicht ohne Risiko. In den vergangenen sechs Monaten haben alle drei großen Zentralbanken einen Ausverkauf an den Börsen ausgelöst (die amerikanische Fed im September, die Europäische Zentralbank im Dezember und die Bank of Japan im Februar). „Das stärkt nicht gerade das Vertrauen. Der Glaube an die Geldpolitik scheint zu wanken“, fürchtet Daalder.

Solche negativen Reaktionen könnten die Notenbanken veranlassen, sich in radikalere Maßnahmen zu flüchten, um ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Daalder: „Das heißt nicht, dass sämtliches Vertrauen in die Währungshüter und das gesamte Finanzsystem schwindet. Aber das Argument der Notenbanken, dass alles viel schlimmer wäre, wenn sie nichts getan hätten, kann nicht bestätigt werden, solange alle die gleichen Maßnahmen ergreifen. Es gibt einige klare Signale, dass der „Weiter-so“-Ansatz an Wirkung verliert.“

Lukas Daalder,
Chief Investment Officer Fondsgesellschaft Robeco Investment Solutions







Die Flitterwochen sind schon vorbei

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Kaltenbach folgt auf Hesselbarth bei der LBS

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PATRIZIA mit neuem Deutschland-Chef

(fw) Damit verantwortet der 56-Jährige als Country Head die operativen Immobilienbereiche Acquisitions, Asset Management, Portfoliomanagement, Projektentwicklung, Property Management, Sales sowie die in Deutschland zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaften der PATRIZIA.

So wurde Forster zum Geschäftsführer der PATRIZIA Deutschland GmbH bestellt und zieht in die Aufsichtsräte der drei in Deutschland zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaften ein. Dies sind die PATRIZIA WohnInvest KVG, die PATRIZIA GewerbeInvest KVG und die PATRIZIA GrundInvest KVG. „Durch seine langjährige Erfahrung im Immobilienbereich verfügt Peter Forster über umfassende Branchen- und Marktkenntnisse. Wir sind überzeugt, mit ihm die richtige Persönlichkeit für diese anspruchsvolle Aufgabe gefunden zu haben“, sagt Klaus Schmitt, Vorstand (COO) der PATRIZIA Immobilien AG.

Forster ist seit Anfang 2015 bei PATRIZIA. Weiterhin wird er auch seine bisherige Funktion als Group Head Asset Management wahrnehmen und für die Koordination der einzelnen Asset Management Aktivitäten der PATRIZIA Gruppe in den einzelnen europäischen Ländern verantwortlich sein. In seiner Funktion als Country Head Germany wird Forster direkt an den Vorstand berichten. Forster war davor mehr als fünf Jahre bei der IVG Immobilien AG tätig und hat zuletzt als Bereichsvorstand dort das Asset Management geführt. Zuvor war er im Bereich Asset Management bei der Deka Immobilien GmbH, der DeTeImmobilien sowie der Allianz Immobilien GmbH tätig.

Philipp Schaper PATRIZIA 1Gleichzeitig stärkt PATRIZIA ihr Ankaufsteam. Philipp Schaper (Bi.) wird neben seiner Aufgabe als Group Head Transactions als neuer Managing Director gemeinsam mit Johannes Altmayr das Acquisitions-Team in Deutschland führen. Der 40-Jährige ist seit Oktober bei PATRIZIA. Davor war er als Geschäftsführer bei der IVG tätig. Weitere Stationen waren das Transaktionsteams der Fortress Investment Group sowie LaSalle Investment Management. In diesen Positionen war er für komplexe Transaktionen und das Management großer Gewerbeimmobilienportfolien verantwortlich.


www.patrizia.ag


Nach Brexit-Beschluss: Die 3 Szenarien des Chefanalysten für die Weltwirtschaft

Am 23. Juni stimmten 52 % der britischen Wähler für einen EU-Austritt – und stellten damit die Erwartungen an die Entwicklung der Weltwirtschaft mit einem Mal auf den Prüfstand. Bo Bejstrup Christensen, Chefanalyst von Danske Invest, erläutert seine Prognose bis zum Jahresende 2016 – mit einem Worst- und einem Best-Case- Szenario.

Es ist wieder soweit …

Zahlen wirken demotivierend

Die Verantwortlichen treten vor das staunende Publikum und erläutern inwieweit die Ziele erreicht wurden und in welchen Bereichen man hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Die erfolgreichen Akteure und Protagonisten werden geehrt und mit Preisen ausgezeichnet.
Es ist vergleichbar mit der Schule: schlechte Noten bewirken eigenartigerweise keinen Motivationsschub mehr zu lernen, sich mehr anzustrengen.

Die besten Verkäufer ärgern sich, dass die anderen nichts zum gemeinsamen Erfolg beigetragen haben, die weniger erfolgreichen suchen nach Gründen, warum sie gar nicht erfolgreich sein konnten und warum es die auf dem Treppchen stehenden so einfach hatten. Motivation sich mehr anzustrengen fehlt.

Neue Ziele, Neue Vorsätze

Doch halt, die Verantwortlichen haben sich vorbereitet: Es wurde ein ganz neues Produkt entwickelt, das in die heutige Zeit passt, auf das die Kunden geradezu gewartet haben und das konkurrenzlos ist.

„Es wird das erfolgreichste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte werden“ hören die staunenden Verkäufer. Der Beifall ist frenetisch.

Einige der erfahrenen alten Hasen, beginnen zu zweifeln und schöpfen aus ihren reichen Erfahrungsschätzen; man hört vereinzelte Stimmen: „wenn das so einfach wäre“, „auch das Produkt muss erst mal verkauft werden“.

Die Botschafter guter Nachrichten

Auch hier haben die Verantwortlichen vorgesorgt. Einen Top-Speaker, den besten Verkaufstrainer, den besten Redner, den Guru, den Heilsbringer hat man engagiert und dieser zelebriert den begeisterten Teilnehmern: Der Weg nach oben, Sicher zum Spitzenerfolg, Faszination Verkaufen, Lust auf Leistung, Zum Erfolg geboren, So funktioniert Empfehlungsmarketing heute, Nicht gekauft hat er schon, Siegen kann jeder usw.

Gut gelaunt und rhetorisch glänzend wird aufgezeigt wie einfach es doch ist, seine Ziele zu erreichen – allen Unbillen des Marktes zum Trotz!

Standing ovations belohnen den Referenten!

Der Tag danach ...

Hochmotiviert und begeistert starten die Teilnehmer in den ersten Arbeitstag.
Es war einiges liegengeblieben während der Abwesenheit, das zu erledigen hat nun erst mal Vorrang: dringende Telefonate müssen erledigt werden, Angebote müssen bearbeitet werden, ein Brief vom Finanzamt ist noch nicht geöffnet, die Kfz.-Aktion bindet viel Zeit, zwei Kündigungen müssen bearbeitet werden, eine Mitarbeiterin meldet sich krank ...
Die guten Vorsätze treten erst einmal in den Hintergrund.

Es ist einfacher, das zu tun, was man schon immer getan hat, als neue Wege zu gehen. So verfällt man rasch wieder in den alten Trott; es ist ja so bequem.

Raus aus der Komfortzone

Erfolge lassen sich nun mal nicht verordnen. Wer mehr erreichen will muss bereit sein, seine Komfortzone zu verlassen. Wie im Sport auch, ist dies nur durch permanentes Training, durch ständiges Wiederholen der neuen Verhaltensweisen möglich. Dabei ist wichtig zu erkennen, warum sich die Kunden reflexartig verhalten, die Reaktionen der Kunden demzufolge immer auf die Aktionen der jeweiligen Verkäufer zurückzuführen sind. Erst wenn die Aktionen geändert werden, ändern sich auch die Reaktionen.
Dieses Training ermöglicht www.sales-stories-interactive.de.

Sales Stories Interactive® ist ein virtuelles TrainCoaching, in seiner Art völlig neu. Es genügen schon 5 bis 10 Minuten tägliches Online TrainCoaching und die Erfolge stellen sich ein und gehen steil nach oben!

Und vor allem: Die Tipps und Ideen der Speaker und Trainer werden jetzt angewandt:
Vom Wisser zum Könner!

Mit besten Grüßen

Hans D. Schittly

AXA IM ernennt neuen Global Head of Corporate Communications

(fw) Von Paris aus wird Frohly die globale Unternehmenskommunikation leiten – mit dem Ziel, das Wachstum des Unternehmens zu steigern und die Marke weltweit zu stärken.

„Wir freuen uns sehr, Valérie bei AXA IM begrüßen zu dürfen. Mit ihrer beträchtlichen Erfahrung wird sie die Strategie von AXA IM in den Bereichen interne und externe Kommunikation umsetzen und weiterentwickeln“, sagt Joseph Pinto, Global Chief Operating Officer bei AXA IM. „Ihre umfangreichen Kenntnisse im Asset Management, ihre internationale Erfahrung und ihre umfassende Expertise in der Unternehmenskommunikation werden uns helfen, unsere Marke rund um den Globus konsequent zu stärken.“

Valérie Frohly verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management unter anderem in den Bereichen Investment, Sales, Marketing und Kommunikation in Frankreich, Schweden, Norwegen und der Schweiz. Zuletzt war sie als Global Head of Corporate Communications bei BNP Paribas Investment Partners tätig. Bereits 1995 kam Frohly zu BNP Paribas und arbeitete seitdem in unterschiedlichen Positionen im Konzern. Unter anderem entwickelte sie die Aktivitäten des Unternehmens in den nordischen Ländern und war Head of Marketing and Communications bei der nordischen Asset-Management-Tochter Alfred Berg. Ihr Studium absolvierte sie an der Ècole des Hautes Études Commerciale und der Université Paris Dauphine.

„Ich freue mich in einer Zeit des starken Wachstums zu einem der großen internationalen Asset Manager zu stoßen. Unser Kommunikationsteam freut sich darauf mit vereinten Kräften die Reputation von AXA IM als führender Asset Manager zu schützen und weiter zu etablieren“, erklärt Frohly.


www.axa-im.de


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R+V: Michallet wird Finanzvorstand

(fw/ah) Michallet ist gelernter Bankkaufmann und hat ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg und M.B.A.- Studium in den USA abgeschlossen. Er begann seine berufliche Karriere im Kapitalmarktgeschäft der Hypovereinsbank in München. 1998 wechselte er nach London, wo er im Verlauf von 14 Jahren in führenden Positionen bei verschiedenen internationalen Banken verantwortlich war, zuletzt für die weltweite Betreuung von Kunden im Bereich Financial Solutions.

Seit zwei Jahren verantwortet er als Bereichsleiter das Portfoliomanagement Wertpapiere der R+V Versicherungs-Gruppe.


www.ruv.de
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