Zahl des Tages: 8,4 Millionen

Der Deutsche Aktienindex DAX läuft und läuft. Die Marke von 11.000 Punkten ist heute übersprungen worden. Aber was macht ein Großteil der Bevölkerung?

Anleger stehen zögernd und abwartend am Spielfeldrand und lassen sich Chancen entgehen. „Verschenktes Vermögen" trifft es wohl deutlich. „Seit dem Jahr 2001 – dem Jahr des bisherigen Rekordstandes bei den Aktionärszahlen – haben sich rund 4,4 Millionen Menschen von Aktien und Aktienfonds getrennt", so der DAI. Das ist einfach nur bitter.

Sicherlich sind Aktien, um das Bonmot zu zitieren, nicht unbedingt alternativlos und das einzig Wahre. Aber ohne Aktieninvestments ist eine langfristige Altersvorsorge kaum denkbar. Natürlich gibt es Alternativen im Sachwertbereich, wie beispielsweise Immobilien. Aber nicht jeder kann sich dort ein Direktinvestment leisten und auch aus Renditeerwägungen müssen Immobilien nicht immer erste Wahl sein. Vom Beteiligungsmarkt haben sich Private, nimmt man die aktuellen Zahlen des bsi Bundesverbandes Sachwerte und Investmentvermögen als Richtschnur, weitgehend zurückgezogen. Hinzu kamen diverse Skandale (Wölbern, S&K, Infinus, SHEDLIN) in diesem Marktsegment.

Umso erstaunlicher ist es, dass die Aktienkultur hierzulande nicht gedeiht. Viele haben wahrscheinlich noch die Schrecken der Jahrtausendwende (Dotcom-Blase) im Kopf und agieren daher sehr verhalten. Ferner gilt, dass auch die Börse keine Einbahnstraße ist. Nach 2012, 2013 und dem vergleichsweise moderat ausfallenden Jahr 2014 ist die Gefahr von Rückschlägen zweifellos größer geworden. Dennoch wird das Umfeld aus anhaltend niedrigen Zinsen Aktien weiterhin attraktiv erscheinen lassen. Auch ein Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis kann in diesem Kontext helfen.

Die Aktienkultur zu stärken ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, an der dringend gearbeitet werden muss.




(Quelle: DAI)


Autor: Alexander Heftrich, Redakteur  finanzwelt



Der Innendienst kann mehr!

In der Assekuranz kommt die Bearbeitung von Schäden, die Berechnung der berechtigen Leistungsansprüche noch hinzu. Oftmals gilt es auch die von Außendienstmitarbeitern verursachten Fehler zu korrigieren. Das alles beherrschen die Mitarbeiter/-innen perfekt.

Hat der Innendienst auch eine Verkaufsfunktion?

Häufig hat der Innendienst mehr Durchblick als der Außendienst, denn die MitarbeiterInnen haben die Akte rasch zur Hand, sie nehmen Veränderungen in der Kundensituation schneller wahr als der Außendienstmitarbeiter, der verkaufsorientiert handelt und immer auf neue Termine erpicht ist. Der Innendienst erkennt Problemsituationen, Defizite und Bedarfssituationen sehr schnell. Den Kunden darauf aufmerksam zu machen empfinden sowohl die Kunden als auch der Innendienst wie bittstellen und betteln. „Darf ich Ihnen mal ... anbieten?" oder „ Bei Ihnen fehlt noch ..." oder „Ich könnte Ihnen mal ein Angebot schicken ..." wecken ungute Gefühle und man unterlässt es in der Folge Kunden auf die erkannten Situationen anzusprechen.

Es ist eine Binsenweisheit: Erfolge machen Spaß und Spaß ist Mitverursacher von Erfolg. Ganz einfache Fragen, richtig formuliert, lassen den Kunden positiv reagieren. Wenn man dann noch so tut als ob der Kunde sein Problem schon gelöst hätte, dann wirkt das Vorgehen souverän. Es sind ganz einfache Formulierungen, die erlernbar sind, die positive Reaktionen auslösen und die motivieren – Innendienst und Kunden gleichermaßen. Riesige Potentiale liegen hier brach, die durch Trainings rasch erschlossen werden.

Mehr Infos dazu auf www.ziele-erreichen.de.

Mit besten Grüßen

Hans D. Schittly

(Schittly & Dinler AG, TrainCoaching mit nachhaltigem Erfolg)

Alexander Karl neuer Leiter AM bei Palmira

Der auf europäische Logistikimmobilien spezialisierte Investment-Manager Palmira Capital Partners hat sein Team um Alexander Karl verstärkt. Der 44-jährige Dipl.-Betriebswirt übernimmt die Leitung des Asset Managements in Deutschland.

Rechtssicherheit Opting-out-Modelle

Für Opting-out-Modelle in der betrieblichen Altersversorgung, mit denen Arbeitnehmer automatisch in die Entgeltumwandlung einbezogen werden, falls sie nicht widersprechen, muss der Gesetzgeber noch rechtliche Klarstellungen vornehmen. (fw/rm) Anderenfalls bergen diese ein Restrisiko für die Arbeitgeber,...
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Mehr als der Spatz in der Hand

Und nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist Anlegern der Spatz in der Hand erst recht mehr wert als die Taube auf dem Dach. Aber letztlich geht es um beides, den Spatz und die Taube – um regelmäßige Ausschüttungen oberhalb der Inflationsrate und Kapitalerhalt oder sogar -wachstum.

Welche Möglichkeiten gibt es, beides zu kombinieren? Und das in einem Umfeld, in dem die Zinsen bei klassischen Bareinlagen wie Tagesgeld und Co mittelfristig niedriger sind als die Inflation. Für Anleger, die bereit sind, einen Schritt weiter zu gehen auf der Risikoleiter, sind Anleihe- und Dividendenfonds die Alternative.
Im Niedrigzinsumfeld liegen die Dividenden weltweit oft über der Rendite von hochwertigen Unternehmensanleihen. Europäische Unternehmen haben beispielsweise eine durchschnittliche Dividendenrendite von rund 3,4 %. Auf lange Sicht machen Dividenden zudem einen großen Teil der Gesamtrendite von Aktien aus: Betrachtet man die Wertentwicklung der weltweiten Aktienmärkte seit den 1970er Jahren, tragen Dividenden rund 40 % des Wertzuwachses bei. Wer langfristig in Aktien gesunder Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen und nachhaltiger Dividendenausschüttung investiert, kann darauf vertrauen, seine Investition zurückzubekommen. Und er profitiert dank Dividenden von Ausschüttungen, die über dem Zinsniveau von Investment Grade Anleihen liegen.

Bei Anleihen ist es daher sinnvoll, auf einen Mix aus verschiedenen Anleiheklassen zu setzen. Denn trotz Niedrigzinsumfeld bieten Anleihen gute Möglichkeiten, eine angemessene Rendite bei relativ hoher Sicherheit zu erzielen. Wichtig dafür sind eine globale Ausrichtung, eine breite Streuung über verschiedene Anleiheklassen hinweg – von Investment Grade, über Hochzins- bis hin zu inflationsindexierten Anleihen – und vor allem die laufende Anpassung des Anleihemixes an sich verändernde Märkte.

Im Idealfall kombinieren Anleger beides – Anleihen und Aktien. Hierfür gibt es Multi-Asset-Fonds, die speziell auf regelmäßige Ausschüttungen ausgerichtet sind. Sie bündeln bewährte Anlagestrategien und nutzen die unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Investment-Grade-Anleihen, Hochzinsanleihen oder Schwellenländeranleihen für eine möglichst stabile Wertentwicklung und konstante laufende Ausschüttungen. So bekommen Anleger beides: Den Spatz und die Taube.


(Autor: Claude Hellers, Leiter Retail und Wholesale Vertrieb von
Fidelity Worldwide Investment in Deutschland)

Russland: Ende des Bärenmarktes?

Wer als Anleger an Russland denkt, dem kommen vor allem Energie- und Rohstoffwerte in den Sinn - und gleichzeitig Stichworte wie "Sanktionen" oder "Korruption". Tatsächlich ist ein Engagement an der Moskauer Börse mit höheren...
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PROJECT beruft Thomas Lück in Geschäftsführung

(fw/ah) Lück verfügt über 20 Jahre Branchenerfahrung in der Anlageklasse Immobilien mit profunden Kenntnissen in der Projektentwicklung, die er unter anderem bei der SEDIS Unternehmensgruppe und Askanisches Quartier GmbH vertiefen konnte. Der gebürtige Berliner ist neben seiner Qualifikation als Fondsmanager mit Spezialisierung auf geschlossene Immobilienfonds als Leiter Rechnungswesen und Controlling in verschiedenen Führungspositionen tätig gewesen.

„Thomas Lück bringt langjährige fundierte Kenntnisse im Bereich geschlossener Immobilienfonds mit und beherrscht die gesamte Klaviatur unseres Geschäfts als Immobilienentwickler", freut sich Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter, über die Verpflichtung des Fondsspezialisten.


www.project-investment.de

Da kommt etwas Großes auf uns zu

Das gilt nicht nur für den deutschen DAX, sondern ebenso für viele andere Länderindizes rund um den Globus wie beispielsweise den amerikanischen S&P 500. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Aktienmärkte das Jahr 2015 mit deutlichen Kursgewinnen abschließen werden.

Für uns ist die zermürbende Seitwärtsbewegung der letzten Monate Grund genug, einmal in die Vergangenheit zu blicken und zu schauen, wie sich die Märkte im Anschluss an vergleichbare Seitwärtsphasen geschlagen haben.

Um dies zu illustrieren, fokussieren wir uns an dieser Stelle auf den marktbreiten US-amerikanischen S&P 500. Der nachfolgende Chart geht zurück bis in das Jahr 1980 und stellt die Entwicklung des Index als Monatschart dar.


S&P 500 von 1980 bis 2015 / Quelle: Stockcharts.com

Bei einem Blick auf den Chart lässt sich erkennen, dass die in pink dargestellten Bollinger-Bänder aktuell extrem eng zusammenlaufen. Im historischen Rückblick war dies immer wieder ein Anzeichen dafür, dass sich in den Märkten eine massive Spannung aufgebaut hatte, die schlussendlich in einer ebenso massiven Marktbewegung – in die eine oder andere Richtung – ihr Ventil suchte.

Eine derartige Spannung baut sich nicht unendlich lang auf. Ab einem gewissen Punkt muss der Druck schlicht entweichen. Die Frage, die sich hier nun stellt, ist: wann und in welche Richtung sich der Druck entlädt.

Doch so sehr man sich auch eine verlässliche Antwort auf diese Frage wünscht, so wenig kann diese mit Sicherheit beantwortet werden. Dies vorweggenommen bleibt dennoch die Möglichkeit, in der Vergangenheit nach Hinweisen zu suchen, wie sich derartige Marktspannungen zumeist entladen haben.

In 1984 und in 1994 kam es im Anschluss an eine vergleichbare Phase in beiden Fällen – entgegen der seinerzeit mehrheitlichen Erwartungen – zu extrem starken Bullenmärkten. Dennoch ist es an dieser Stelle nicht vorhersehbar, ob die aktuelle Marktspannung einen vergleichbar erfreulichen Ausklang findet. Nichtsdestotrotz scheint aufgrund der extrem eng verlaufenden Bollinger-Bänder eine massive Marktbewegung unmittelbar bevorzustehen.

Nachfolgend eine Übersicht der Phasen, in denen die Bollinger-Bänder eine extreme Marktspannung andeuteten:

1984 Bollinger-Bänder verliefen mit 14 Prozent Abstand
1995 Bollinger-Bänder verliefen mit 9 Prozent Abstand
2005 Bollinger-Bänder verliefen mit 15 Prozent Abstand
2015 Bollinger-Bänder verlaufen mit 13 Prozent Abstand

Fällt Ihnen etwas auf? Es liegen jeweils immer rund zehn Jahre zwischen den Phasen mit extrem eng verlaufenden Bollinger-Bändern. Bis heute wurden bei allen in Bezug auf die Bollinger-Bänder vergleichbaren Phasen im Anschluss signifikante Kursanstiege verzeichnet. Allerdings wirkten die Avancen des S&P 500 im Jahre 2005 im Vergleich etwas gehemmt. Dafür konnten damals die Aktienmärkte der Emerging Markets umso kräftiger zulegen.

Auch wenn die Erfahrungen aus der Vergangenheit nun also auch positive Erwartungen für die derzeitige Marktphase aufkommen lassen, sollte man sich nicht zu früh auf die eine oder andere Seite des Marktes stellen. Dafür sind die Märkte zu unberechenbar. Warten Sie zunächst den Ausbruch aus dem Seitwärtstrend ab und positionieren sie sich anschließend entsprechend.

Die Dynamik der absehbar zu erwartenden, massiven Marktbewegung sollten sich aufmerksame und flexible Anleger nicht entgegen lassen. Derartige Chancen bieten sich lediglich selten.


Autor: John B. Marshall, Fondsberater der P.A.M. Prometheus Asset Management GmbH


IMK: Rezessionsrisiko unverändert

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist während der vergangenen Wochen nicht weiter gestiegen. Wichtigster Grund hierfür ist die Beruhigung an den Aktienmärkten sowie das Abschmelzen der Zinsdifferenz zwischen deutschen Unternehmens- und Staatsanleihen.

„Ab in den Untergang“: So vergraulen Sie Ihre Kunden auf jeden Fall

7 unkonventionelle Tipps für Verkäufer. Kennen Sie die Umkehrtechnik? Dabei drehen Sie die eigentliche Fragestellung, die Sie interessiert, einfach um. Allein die ungewöhnliche, oft absurde Fragestellung setzt ungeahnte Kreativitätspotenziale frei. Crash-Tipp 1: „Immer schön langweilig...
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