Pia Kater

Pia Kater neue Leiterin Communications & Marketing bei Lupus alpha

(fw) Bereits von 2005 bis 2012 war Pia Kater für die Kommunikation von Lupus alpha verantwortlich und hat die Positionierung des Spezialanbieters in der Öffentlichkeit mitgestaltet.

„In den kommenden Jahren wollen wir unser Wachstumstempo forcieren. Dazu wollen wir auch unsere Ressourcen in Kommunikation und Marketing nochmals verstärken“, sagte Ralf Lochmüller, Gründungspartner und Sprecher von Lupus alpha. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir erneut Pia Kater für diese Aufgabe gewonnen haben. Als Kommunikationsspezialistin kann sie ihre langjährige Erfahrung im Bereich Asset Management und Banken ideal einbringen, um Lupus alpha auf seinem Wachstumskurs wirkungsvoll zu unterstützen“, so Lochmüller weiter.

Zuletzt war Pia Kater im Deutsche Bank-Konzern als Leiterin interne und externe Kommunikation bei der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim und anschließend als Head of Communications Asset Management bei der Deutschen Asset Management tätig. Ihre berufliche Laufbahn begann Pia Kater bei der Deutschen Bank. Es folgten Stationen als stellvertretende Abteilungsleiterin Presse & Medien bei der DekaBank, beim Handelsunternehmen Rewe als Leiterin Finanzkommunikation und bei Lupus alpha, wo sie für die interne und externe Kommunikation verantwortlich war.




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Update 1- 2: Cum & Ex – Zum angeblich größten Steuerskandal der Bundesrepublik –

Einerseits wird auf jahrelange gesetzgeberische Untätigkeiten i.S. cum & ex hingewiesen, andererseits wird einfach behauptet, es sei betreffend dem materiellen Steuerrecht und dem Steuerstrafrecht „zielgerichtete Steuerhinterziehung betrieben“ worden,1) ohne die verfassungsrechtlichen Grundlagen dafür zu hinterfragen. Zu all dem soll hier eine gegenteilige Position eingenommen werden und an Hand der jeweiligen Gesetzeslage verdeutlicht werden, daß die verfassungsrechtlichen Grundlagen sowohl beim Primär-
wie auch beim Sekundärrechtsschutz schlicht ausgeblendet werden.

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Dr. Klaus-R. Wagner Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Steuerrecht
und Thomas F. Spemann, Wiesbaden
Jörg Haffner

Jörg Haffner wird neuer Geschäftsführer bei Qualitypool

(fw) „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Jörg Haffner einen ausgewiesenen B2B-Experten aus der Branche für uns gewinnen konnten, um die sehr erfolgreiche Arbeit von Michael Neumann fortzusetzen“, so Stephan Gawarecki, ebenfalls Geschäftsführer des Lübecker Maklerpools. Neumann ist seit fast viereinhalb Jahren Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. Nun wird er innerhalb des Hypoport-Konzerns vom Maklerpool zum Endkundenvertrieb wechseln. Denn Neumann soll bei der zukünftigen Dr. Klein Privatkunden AG den Vorstand verstärken. „Ich freue mich, mit Michael Neumann auch in Zukunft eng zusammen zu arbeiten“, erklärt Gawarecki, der dem Vorstand der zukünftigen Dr. Klein Privatkunden AG vorsitzen wird.





Michael Neumann

Michael Neumann wird Vorstand bei Dr. Klein

(fw) Zusätzlich soll Michael Neumann, aktuell Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, den Vorstand verstärken. Neumann wechselt somit innerhalb des Hypoport-Konzerns vom Maklerpool zum Endkundenvertrieb.

Stephan Gawarecki, aktuell Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, wird Vorsitzender des Vorstands der zukünftigen Dr. Klein Privatkunden AG. In dieser Funktion möchte er sich noch stärker auf das strategische Wachstum, die optimale Verzahnung der einzelnen Geschäftsmodelle im Privatkundenbereich und die Unternehmenskultur konzentrieren.
Die angehenden Vorstände Straub und Neumann, die sich seit mehr als zehn Jahren kennen, ergänzen sich bestens. Neumann wird im Vorstand zuständig sein für die Ressorts Niederlassungen, Versicherung und Marketing. Straub kann sich neben dem Ratenkreditbereich voll auf den weiteren Ausbau des Franchisesystems fokussieren. Hier sieht das Unternehmen noch besonders viel Wachstumspotenzial. „Wir wollen unsere Franchisepartner noch besser unterstützen und zudem ihre Anzahl weiter steigern“, so Gawarecki. „Deshalb räumen wir der Betreuung des Franchisesystems eine besonders hohe Bedeutung ein.“

Die Position als Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, die Neumann viereinhalb Jahre sehr erfolgreich ausgefüllt hat, konnte bereits neu besetzt werden: Ab dem 1. Juli 2016 wird Jörg Haffner, bisheriger Leiter des Key-Account-Managements der ING DiBa und damit ein ausgewiesener B2B-Experte, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. So ist sichergestellt, dass möglichst nahtlos an Neumanns hervorragende Arbeit bei Qualitypool angeknüpft werden kann.




Alter! Was geht …?

Zertifikate eröffnen hier beste Anlagemöglichkeiten und Anlagestrategien, denn Zertifikate-Sparpläne eignen sich für diesen Zweck hervorragend. Hier paaren sich die von der Investment-Seite her altbekannten Vorteile einer regelmäßigen, meist festen monatlichen Sparrate mit den besonderen Möglichkeiten, die Zertifikate bieten.

Zwei Faktoren sind dabei vom Anleger vorab zu beachten: Das Zertifikat, z.B. ein Index-Zertifikat, muss auf einen Performance-Index laufen, es müssen also die Dividenden mit im Spiel sein. Ansonsten geht, vor allem bei dividendenstarken Werten bzw. Indices, der Zinseszinseffekt der Dividendenzahlungen verloren. Zum anderen ist bei einem solchen langfristig ausgelegten Sparplan von hoher Bedeutung, auf die absolute Qualität des Emittenten zu achten. Denn schließlich soll dieser auch in 20 oder sogar 30 Jahren noch solvent und nicht das Zertifikat wertlos sein.

Ganz wichtig ist die Auswahl des oder der richtigen Zertifikate. Das muss der Anleger sich nun entsprechend seinen Anlage-Intentionen auf den Leib schneidern. Angeboten werden von den Banken meist eine ganze Reihe von Index-Zertifikaten, Branchen- und Themen-Zertifikaten, oft auch Renten-Zertifikate sowie Strategie-Zertifikate und verschiedentlich auch Hedgefonds-Zertifikate.
Der Anleger selbst bleibt ständig liquide, da seine Zertifikate ja börsennotiert, also täglich veräußerbar sind. Allerdings sollte diese Flexibilität nicht zu spontanen Entnahmen – für ein neues Auto statt für das Alter – verleiten.


(Autor: Lars Brandau, Geschäftsführer Deutscher Derivate Verband (DDV)

Emerging-Markets-Anleihen 2016

Trotzdem sollten sich die Renditen im Umfeld der anstehenden Zinswende in den USA und Sorgen um die Entwicklung Chinas auch 2016 auf diesem Niveau halten, meint Robert Reichle, Fondsmanager des Berenberg Emerging Markets Bond Selection. Er hält Anleihen aus Indonesien und Mexiko für vielversprechend. Ein politischer Wechsel könnte in Argentinien für Auftrieb sorgen. Vom Lieblings- zum Sorgenkind hat sich hingegen Brasilien entwickelt.

Das Jahr 2015 war ein volatiles Jahr für die weltweiten Finanzmärkte. Auch Schwellenländeranleihen, die auf eine Hartwährung wie US-Dollar oder Euro lauten, waren von den Schwankungen betroffen. Zudem gab es sehr unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Ländern. Die Anleihen sehr risikoreicher Staaten wie die Ukraine, Venezuela und Argentinien haben beispielsweise eine sehr gute Performance erzielt. Gründe hierfür waren schwer vorhersehbare Ereignisse, etwa die Schuldenumstrukturierung in der Ukraine, die sich als sehr positiv für Anleihebesitzer erwies. Anleihen aus Brasilien, dem einstigen Lieblingskind der Investoren, haben sich hingegen sehr schlecht entwickelt. Berenberg-Fondsmanager Robert Reichle ist jedoch zuversichtlich, dass die Anlageklasse das Jahr dennoch mit einem positiven Ergebnis beendet.

Haupteinflussfaktoren: China und US-Zinsen
„Abgesehen von länderspezifischen Ereignissen waren die Haupteinflussfaktoren für Schwellenländeranleihen die Entwicklung in China und die bevorstehende Zinserhöhung in den USA. Diese beiden Themen dürften auch vorerst weiterhin eine wichtige Rolle spielen“, sagt Reichle. Das schwächere chinesische Wirtschaftswachstum hat zum einen reale negative Auswirkungen auf andere Emerging Markets, die nach China exportieren und von der zukünftigen Entwicklung des Landes abhängig sind. Zum anderen hat es einen symbolischen Effekt auf Investoren, die dadurch vorsichtiger in den Emerging Markets agieren.

Ein Anstieg der US-Zinsen dürfte sich sowohl negativ als auch positiv auf Emerging-Markets-Anleihen auswirken. Die meisten Hartwährungsanleihen sind in US-Dollar denominiert. Deren Rendite besteht aus dem US-Zins und dem Risikoaufschlag für den Emittenten. Steigende US-Zinsen erhöhen somit tendenziell die Rendite der Anleihen und lassen die Kurse fallen. „Ich rechne damit, dass die Fed erst Anfang 2016 und dann auch nur leicht an der Zinsschraube drehen wird“, so Reichle. Zwar hält er einen Zinsanstieg für bereits eingepreist, kurzfristig dürfte sich die Volatilität dennoch erhöhen. „Es ist nicht vorhersehbar, wie Investoren emotional auf die Zinswende reagieren“, meint Reichle. Längerfristig kann er steigenden Zinsen auch etwas Positives abgewinnen. Schließlich sei ein Zinsanstieg ein Zeichen dafür, dass sich die Wirtschaft erholt und damit die Emerging Markets ihre Geschäftstätigkeit in die USA wieder steigern können.

Aktuell liegen die Renditen für Hartwährungs-Schwellenländeranleihen im Durchschnitt bei rund 6 Prozent. Reichle geht davon aus, dass die Renditen auch 2016 auf diesem Niveau bleiben. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte dürfte ein Anstieg der US-Zinsen durch eine Einengung des Risikoaufschlags kompensiert werden.

Potenzial in Mexiko und Indonesien, Reformhoffnungen in Argentinien
Gute Chancen sieht Reichle für Anleihen aus Mexiko und Indonesien. Die Länder gehören schon länger zu seinen Favoriten. „Beide haben ein extrem hohes Wachstumspotenzial. Um im Falle Indonesiens dieses Potenzial auch auszuschöpfen bedarf es aber einer konsequenten Fortsetzung der Reformen. Die Lage in Mexiko verbessert sich von Jahr zu Jahr. Im Sog der Erholung der US-Wirtschaft könnte Mexikos Bruttoinlandsprodukt in den kommenden Jahren um 3,5 bis 4 Prozent wachsen", erläutert Reichle.

Wieder im Blick hat Reichle Argentinien. Das Land ist durch politische Unruhen und Missmanagement auf wirtschaftlicher Ebene in Verruf geraten, steht aber nach Ansicht des Fondsmanagers grundsätzlich nicht schlecht da. Das sollte sich auch in einer Verbesserung der Kreditwürdigkeit ausdrücken. Die Rating-Agentur Moody’s hat bereits den Ausblick von negativ auf stabil gesetzt. Zurzeit werden in Argentinien der Präsident und das Parlament gewählt. Die Stichwahl am 22. November könnte einen politischen Wechsel bringen. „Dann könnte 2016 ein positives Jahr der Reformen in Argentinien werden“, meint Reichle.

Neue Stabilität in der Türkei, Sorgen in Brasilien
Wahlen spielen auch in der Türkei eine Rolle. „Nach dem überraschend klaren Erfolg von Präsident Recep Tayyib Erdogans Partei AKP bei den Parlamentswahlen hat die Türkei zumindest wieder eine stabile Regierung. Das scheint Investoren aktuell sehr wichtig zu sein und sie zu beruhigen“, sagt Reichle. Er sieht aber auch das Risiko einer möglichen Verfassungsänderung, die einem Umbau in Richtung Präsidialregierung erlauben könnte. Ein wachsames Auge ist daher wichtig. Kurzfristig überwiegen jedoch die Chancen, auch unterstützt durch bessere Fundamentaldaten. Seit 2014 konnte die Türkei ihr Leistungsbilanzdefizit und die Inflation deutlich senken. Das Wirtschaftswachstum liegt komfortabel über 3 Prozent.

Untergewichtet hat Reichle Brasilien. „Das Land steckt in der größten politischen und wirtschaftlichen Krise seit langer Zeit. Korruptionsvorwürfe gegen Präsidentin Dilma Rousseff machen die Runde. Sogar ein Amtsenthebungsverfahren ist nicht ausgeschlossen. Ein politischer Neuanfang würde der Markt sicherlich positiv aufnehmen“, meint Reichle. Eine Lösung für das Problem einer extrem hohen Verschuldung bei schwachem Wirtschaftswachstum und hoher Inflation sind sie zwar auch nicht. Sollte sich das politische Umfeld jedoch aufhellen, kann es die wirtschaftliche Schwäche kurz- bis mittelfristig überstrahlen. „Wir sind daher verhalten negativ, können bei einer politischen Wende aber schnell reagieren und aufstocken“, erläutert Reichle.

Berenberg Marktkommentar Schwellenlaenderanleihen 2015 11 16 RZ

Check24 vor Münchener Gericht

2016-02-23 (fw/db) Mit einer mündlichen Verhandlung beim Landgericht München wird morgen ein Prozess fortgesetzt, der klären soll, ob das Internetportal Check24 gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs verstößt.

Geklagt hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Unter dem Deckmantel eines Preisvergleichsportals würden Verbraucher angelockt, um Versicherungsverträge über das Portal abzuschließen, so der BVK in seiner Klageschrift.

„All das geschieht, ohne die gesetzlichen Anforderungen für Versicherungsvermittler einzuhalten – das können wir im Interesse unserer Kunden so nicht akzeptieren und daher haben wir uns zur Klage entschieden“, so der BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Verbraucherschutz dürfe im Internet nicht aufhören. Es müsse eine Gleichbehandlung aller Marktteilnehmer geben, um einen einheitlichen Verbraucherschutz zu gewährleisten. Auch für die Internetportale, die Versicherungen vermitteln, müsse gelten: die deutliche Übermittlung der Statusinformation als Versicherungsvermittler in verständlicher Textform beim ersten Geschäftskontakt, die Durchführung einer individuellen Leistungs- und Bedarfsanalyse zur Identifizierung des Kundenwunsches und seiner Bedürfnisse sowie eine individuelle Beratung. Dem werde der Versicherungsvermittler und Internetportal Check24 nicht gerecht, so der BVK.

Im Vorfeld der Klage hatte der Verband Check24 abgemahnt und aufgefordert, die Missstände zu beseitigen. Da das Vergleichsportal dazu nicht bereit war, reichte der BVK im September Klage ein. In seinem Vorgehen fühlt sich der BVK bestätigt durch den Verbraucherverein Verbraucherzentrale Hamburg e.V., der den Vorstoß des BVK öffentlich befürwortete.

Die Rechtsauffassung des BVK werde durch den Rechtswissenschaftler und Versicherungsexperten Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski bekräftigt. Der Experte meint eine Vergleichsplattform handle unlauter, wenn sie dem Verbraucher wesentliche Informationen vorenthalte, die er benötigt, um eine fundierte geschäftliche Entscheidung zu treffen. Der BVK sieht diesen Tatbestand bei Check24 erfüllt.

Dietmar Braun

Gute Corporate Governance ist wichtiger Nachhaltigkeitsfaktor

Immer wieder kommt es zu Verstößen bei Unternehmen oder Ungleichbehandlungen verschiedener Anspruchsgruppen, zum Beispiel der Aktionäre eines börsennotierten Unternehmens. Exemplarisch steht dafür der "Fall Sika". Die Sika-Eigentümerfamilie sollte im Dezember 2014 für den Verkauf ihres Aktienpakets an die Saint-Gobain-Gruppe eine Übernahmeprämie von rund 80 Prozent erhalten. Die übrigen Aktionäre, darunter Kleinaktionäre und Pensionskassen, erhielten kein Angebot und gingen entsprechend leer aus. Obwohl Letztere im Besitz von 84 Prozent der ausstehenden Sika-Aktien waren.

"Doch es war die Familie, die die Mehrheit der Stimmrechte auf sich vereinte. Zwar war die Aktienstruktur von Sika im Prinzip jedem bekannt, doch welches Risiko die Struktur für die Rendite einer Investition beinhalten kann, war wohl von vielen verdrängt worden. Mit der Ungleichbehandlung der Aktionäre ist Sika allerdings kein Einzelfall. Auch Schindler, VW oder Ford kennen keine Einheitsaktie, bei der das Prinzip 'one share – one vote' gilt. Doch gerade hinsichtlich einer guten Corporate Governance sind solche Ungleichbehandlungen zu vermeiden, um die Interessen und Rechte verschiedener Anspruchsgruppen zu wahren", sagt Rocchino Contangelo, mitverantwortlicher Portfolio Manager der nachhaltigen Swisscanto-Fonds.

Corporate Governance ist wichtiger Teil der ESG-Analyse
Nicht zuletzt durch den "Fall Sika" rückte in jüngerer Vergangenheit das breit gefächerte Thema der guten Corporate Governance von Firmen und Institutionen wieder verstärkt ins Rampenlicht. "Auch im Rahmen der Nachhaltigkeitsanalyse der Zürcher Kantonalbank (ZKB) für die nachhaltigen Swisscanto-Fonds sowie bei der fundamentalen Unternehmensanalyse im Asset Management werden neben sozialen und ökologischen Faktoren zahlreiche Kriterien der Corporate Governance analysiert", so Contangelo, der auch zuständig ist für das fundamentale Aktien-Research im Asset Management der ZKB.

Der Fokus liegt dabei auf der Struktur der Führungsorgane und der Ausschüsse (Unabhängigkeit des Verwaltungsrats vom Management, Integrität, Sitzungsverhalten), Aspekten der Entlohnung (Vergütungsbericht, Mitbestimmung der Aktionäre, Zielvereinbarungen, Branchenvergleich), den Aktionärsrechten (Aktionärsstruktur, Mitbestimmungsmöglichkeit) und auf der Methode der Buchführung und möglichen Indizien für Irregularitäten.

Denn gemäß den Ausführungen von M.C. Atacik und M. Jarvis (2006) in "Better corporate governance: More value for everyone" hat sich empirisch gezeigt, dass eine als gut bewertete Corporate Governance bei einer börsennotierten Gesellschaft zu einer tendenziell höheren Unternehmensbewertung führt und dass die Kapitalkosten für das Unternehmen selbst sinken.

"Das Konzept der guten Corporate Governance ist somit nicht nur ein rein theoretisches Konstrukt, sondern eine Grundbedingung für die optimale Finanzierung eines Unternehmens. Neben diesen finanzmarkttechnischen Aspekten hat eine gute Unternehmensführung auch einen positiven Einfluss auf das Unternehmen, sei es intern durch motivierte, verantwortungsbewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder extern durch den fairen Umgang mit Kunden und Zulieferern beispielsweise. Aus unserer Sicht ist eine gute Corporate Governance die Grundlage für eine nachhaltige wirtschaftliche Unternehmensentwicklung", meint Contangelo abschließend.

PI Swisscanto Nachhaltigkeit 10 2015

Allianz-Tochter wird wieder gemanagt

2016-03-04 (fw/db) Die Tochter der Allianz SE, Allianz Worldwide Partners, ist der globale Spezialist für Assistance und Versicherung in den Bereichen Reise, Automotive und internationale private Krankenversicherung. Heute wurde Dr. Claudius Leibfritz als neuer CEO von Allianz Global Automotive und Mitglied des Vorstandes von Allianz Worldwide Partners ernannt.

Mit heutiger Wirkung übernimmt Leibfritz die Leitung von Global Automotive. Damit folgt er auf Karsten Crede, unter dessen Leitung sich das Global Automotive Geschäft seit 2010 erfolgreich entwickelt hat und der auch weiterhin als internationaler strategischer Berater zur Verfügung steht.

„Für seine Aufgabe als CEO von Global Automotive bringt Claudius Leibfritz umfangreiche Erfahrung mit, die er unter anderem im Rahmen seiner bisherigen Rollen bei Allianz Global Assistance erworben hat. Sein Erfolg bei der Implementierung komplexer globaler Transformationsprogramme sowie in der Umsetzung von Wachstumsinitiativen qualifiziert ihn ideal, um das Global Automotive Geschäft weiter auf der Erfolgsspur zu halten“, sagt Rémi Grenier, CEO von Allianz Worldwide Partners.

Dr. Claudius Leibfritz (41), neues Vorstandsmitglied von Allianz Worldwide Partners, war seit 2015 CEO von Allianz Global Assistance für die Regionen DACH sowie Süd- und Osteuropa und des Allianz Handwerker Services.

Leibfritz kam 2011 als Direktor von Operations und Networks zu Allianz Global Assistance, wo er für globale Operations-Aktivitäten verantwortlich war und erfolgreich komplexe Transformations- und Effizienzprogramme durchgeführt hat. Zuvor hatte er mehr als zehn Jahre bei Boston Consulting Group verschiedene internationale Projekte geleitet. Er promovierte an der Universität Bern in Wirtschaft und Controlling, nach einem Abschluss als Diplomkaufmann in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Tübingen.

Dietmar Braun
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Ein starker Partner

Denken Sie zurück an den Start der ersten Pools in Deutschland. Schleppend fing es an und den Neulingen wurde von den meisten Maklern und Vermittlern keine große Zukunft beschieden. „Wir haben das immer schon so gemacht“, war der breite Konsens der Vermittlerschaft. Wer brauchte schon diese merkwürdigen Neuen? Fast Forward durch die Vergangenheit – und die Pools haben sich vom Neuling über die Möglichkeit, sich die besten Konditionen bei identischen Produkten herauszupicken, mittlerweile zu nicht mehr wegzudenkenden Partnern von Maklern, Beratern und Vermittlern entwickelt.

Der Makler, Vermittler und Berater – insbesondere als Einzelkämpfer oder in einer kleinen Einheit – steckt heute in der Zange zwischen ständig wachsender Regulatorik und ebenso ständig steigender Ansprüche und Anforderungen seiner Kunden. Die Pools haben sich von ehemals Aggregatoren von Angeboten zu essentiell notwendigen Partnern in vielen Bereichen entwickelt, die es der Vermittlerschaft ermöglichen, neben den formalen Anforderungen auch noch Geschäft zu machen. Enthaftung durch Dokumentation, papierlose Prozesse, Bestandsmanagement, mobilgerätebasierte Beratungsprozesse mit automatischen Dokumentations- und Angebotsprozessen und viele andere wertvolle Aspekte mehr verändern den Versicherungsvertrieb zum Vorteil des einzelnen Maklers, und auf der Sachwertseite wurden und werden weiterhin massive Anstrengungen unternommen, den Prozess der Beratung und Vermittlung ebenso regulatorisch wie auch operativ und haftungsbefreiend zu gestalten. Die Vermittlung von Investmentfonds wird, ehrlich betrachtet, für viele Einzelvermittler erst durch die Softwarepakete der Pools operativ und haftungsseitig wirtschaftlich sinnvoll: Risikoampeln, zeitpunktaktuelle Balance im jeweiligen Kundenportfolio, Dokumentation und Enthaftung – ganz allein kann das keiner mehr leisten und nebenbei noch Geschäft machen.

Pools sind heute neben Produktaggregatoren die Innovationstreiber und Dienstleistungszentren der Vermittlerschaft geworden. Es ist davon auszugehen, dass die wesentlichen innovativen Impulse für den einzelnen Vermittler auch weiter von dort kommen werden. finanzwelt wird für Sie über die wesentlichen Impulse berichten. (cs)






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