Zweitbestes Jahr für Logistikimmobilien

Mehr Transaktionen

Dass die Assetklasse Logistik- und Industrieimmobilien immer mehr an Gewicht auf dem Immobilienmarkt gewinnt, spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass sich unter den 15 größten Transaktionen (alle Nutzungsarten, Einzel- und Portfoliotransaktionen) vier Abschlüsse aus dieser Assetklasse fanden. Insgesamt gab es auf dem Markt für Logistik- und Industrieimmobilien 230 Transaktionen, ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr. 140 Transaktionen fallen in das sogenannte  MidCap-Segment, haben also eine Einzelgröße von bis zu 15 Mio. Euro. Diese Transkationen machten zusammen 810 Mio. Euro aus.

Weiteres Wachstum erwartet

Auch das laufende Jahr könnte für Industrie- und Logistikimmobilien sehr erfolgreich laufen. „Kapitalsammelstellen planen für 2019, dafür vermehrt separate Ankaufsvehikel zu realisieren. 2019 bleibt der deutsche Investmentmarkt für Logistik- und Industrieimmobilien spannend. Die Spitzenrenditen in den Big 7 werden weiter sinken. Binnen eines Jahres hatten sie bis Ende 2018 um 40 Basispunkte auf 4,10 % nachgegeben. Gegenüber der Büroimmobilie (3,11 %) betrug der Abstand nur noch ein Prozentpunkt, 2011 waren es noch zwei Prozentpunkte (4,9 % gegenüber 6,9 %). 2019 könnte die Spitzenrendite 3,75 % erreichen. Der Renditeabstand zwischen den beiden Assetklassen könnte sich also weiter verringern. Auch Transaktionen mit Portfolios oberhalb der 500 Millionen-Marke, wird es 2019 wieder geben. Zumindest zwei in dieser Größenordnung sind in Vorbereitung. Auf der anderen Seite wird der Mittelstand aus dem produzierenden Gewerbe seine Aktivitäten 2019 deutlich verstärken. Bereits im letzten Jahr hatten solche Unternehmen vermehrt über den Verkauf ihrer Betriebsimmobilien nachgedacht, Stichwort: Sale & Lease back. In diesem Bereich werden wir sicherlich mehr Transaktionen sehen. Insgesamt halten wir für 2019 ein Transaktionsvolumen auf dem Niveau des Vorjahres für möglich“, erklärt Willi Weis. (ahu)

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