Zwei Spitzenplätze für München

Tief im Westen gibt es das größte Steigerungspotenzial

Im Bereich der Value-Add-Büroimmobilien erreichte in diesem Jahr Dublin die besten Werte und machte damit zwei Plätze gegenüber dem Vorjahr gut. So liegt in der irischen Hauptstadt aufgrund der Flächennachfrage die Renditeprämie gegenüber Staatsanleihen um 6 % unter ihrem bisherigen Höchststand, während der europäische Durchschnitt 46 % beträgt.

Auf Platz 2 in der Kategorie Value-Add kommt Paris, das damit seine Vorjahresplatzierung verteidigt. Der letztjährige Spitzenreiter München muss sich in diesem Jahr mit Rang drei begnügen. Dennoch hat die bayerische Landeshauptstadt angesichts der allgemeinen Versorgungsengpässe aufgrund der hohen städtischen Dichte und der regulatorischen Einschränkungen die höchste für die kommenden fünf Jahre prognostizierte Mietwachstumsrate. Fünf Plätze gut gemacht hat hingegen Berlin, das in diesem Jahr direkt hinter München auf Rang vier folgt. Auch im Bereich Value-Add ist Kopenhagen attraktiv und kommt auf Platz fünf, zwei Plätze höher als im Vorjahr.

“Unsere Studie „Cities That Work“ fußt weitgehend auf dem gleichen Research, mit dem wir auch Investitionsentscheidungen treffen”, erklärt François Trausch, CEO der Allianz Real Estate. “Wir sind daher überzeugt, dass sie aktuell die profundeste Analyse der Investitionsaussichten für den Bürosektor des Kontinents darstellt. Der Sektor bietet Investoren nach wie vor einen signifikanten und nachhaltigen Wert und bleibt die tragende Säule des europäischen Portfolios der Allianz Real Estate. Unsere Investitionen in diesem Sektor beliefen sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 auf 1,8 Milliarden Euro und wir werden hier auch in Zukunft sehr aktiv bleiben.”

“Wir behalten das makroökonomische und geopolitische Umfeld sowohl in Europa als auch weltweit ständig im Auge. Aber es ist klar, dass sowohl in den Bereichen Core als auch Value Add in den etablierten Großstädten wie Paris, London und Berlin sowie in Städten wie Kopenhagen hervorragende Chancen bestehen. Wir kaufen unsere Assets immer im Bewusstsein, dass die Konjunktur im Zeitverlauf regelmäßig steigt und fällt – ein Grund, warum wir unverändert höchsten Wert auf Investitionen in Prime Assets und auf die Zusammenarbeit mit erstklassigen Partnern und Stakeholdern legen”, ergänzt Olivier Téran, Chief Investment Officer der Allianz Real Estate. (ahu)