Zwei Immobilienarten, zwei unterschiedliche Entwicklungen

Deutsche Investoren prägend

Knapp 60 % des Transaktionsvolumens entfiel auf deutsche Investoren. Kapitalstarke ausländische Anleger waren vor allem an Investments über 50 Mio. Euro beteiligt und machten in dieser Größenklasse die Hälfte der Anleger aus. Die größte ausländische Investorengruppe waren Briten (155 Mio. Euro), gefolgt von US-Investoren (115 Euro), Schweden (103 Mio. Euro) und Anleger aus Singapur (50 Mio. Euro).

„Das zur Jahresmitte 2019 zu bilanzierende Hotelinvestmentvolumen gibt nicht die Stimmung wieder, die wir in unseren Kundengesprächen registrieren. Die ist größtenteils positiv. Der Anlagedruck bleibt auch weiterhin hoch. Auch insofern stehen für viele institutionelle Anleger, internationales Kapital inklusive, aufgrund limitierten Angebots bei Bestandsimmobilien Projektankäufe verstärkt im Fokus. Wegen der gestiegenen Baukosten und der geringeren Margen ist auf Seiten der Entwickler allerdings mittlerweile eine gewisse Zurückhaltung zu erkennen.

In dieser komplexen Gemengelage erwarten wir in den kommenden sechs Monaten ein durchaus vitales Marktgeschehen. Wir gehen davon aus, dass auch einige größere Investitionen zum Abschluss gebracht werden. Der Rückgang des Gesamtvolumens für 2019 wird allerdings deutlich ausfallen: mit rund drei Mrd. Euro könnte er 25 % unter dem Fünfjahresschnitt liegen“, so Stefan Giesemann abschließend. (ahu)