Zwei Immobilienarten, zwei unterschiedliche Entwicklungen

Zu den größten Einzeltransaktionen im zweiten Quartal zählten u.a.:

  • der Verkauf des Kimpton Hotels in Frankfurt mit 155 Zimmern als Teil des Hochhausquartiers „Four Frankfurt“ an den offenen Publikumsfonds „Haus Invest“ der Commerz Real. Die schlüsselfertige Übergabe ist für 2024 geplant. Das Investitionsvolumen des Hochhauses inklusive der Handelsflächen von 1.000 m² lag bei knapp über 100 Mio. Euro. Verkäufer war der Projektentwickler Groß & Partner.
  • die Veräußerung der Projektentwicklung Niu Kettle in Vaihingen / Stuttgart an Barings Real Estate. Auf dem 5.000 m² großen Areal entsteht voraussichtlich bis Dezember 2020 ein Novum Hotel der Marke Niu mit 200 Zimmern sowie der neue Hauptsitz des Stuttgarter Wirtschaftsprüfers HWS mit 3.700 m². Verkäufer war der Entwickler weisenburger projekt GmbH.
  • Der Erwerb des ibis Styles Hotel Stuttgart durch den „Core Budget Hotel-Fonds“ der Art-Invest Real Estate. Das Hotel in Bad Cannstatt verfügt über 156 Zimmer, wurde 1993 eröffnet und wird auf Basis eines langfristigen Pachtvertrages mit der Success Hotel Group betrieben.
  • der Verkauf des Hotel Europa in Ludwigshafen mit 131 Zimmern an die Dr. Peters Group. Verkäufer war die Eigentümerfamilie Benke. Das Hotel wird in Zukunft unter der Marke Tulip Inn betrieben.

Auf Portfoliotransaktionen entfiel im ersten Halbjahr 2019 mit knapp 520 Mio. Euro (sechs Investments) ein höheres Volumen als vor einem Jahr (357 Mio. Euro, sieben Investments). Damit lag das Volumen etwa 45 % über dem Niveau von 2018.

Unter anderem wurden im zweiten Quartal verkauft:

  • das Leonardo (238 Zimmer) und das Motel One (500 Zimmer) als Teil der „Tafelhof Palais“ Entwicklung in Nürnberg von der Hubert Haupt Immobilien Holding an BMO Real Estate Partners. Die Fertigstellung des „Tafelhof Palais“ inklusive Büroflächen mit 12.400 m² ist für Anfang 2021 vorgesehen.
  • drei Dorint Hotels mit insgesamt 565 Zimmern in Dortmund, Augsburg und Erfurt an den schwedischen Hotelinvestor Pandox. Das Investmentvolumen lag bei rund 103 Mio. Euro. Verkäufer war die HR Group, die die Häuser in einer „sale & leaseback“ Struktur für eine Dauer von 20 Jahren zurückmietet. Zudem behält der Verkäufer bzw. Betreiber einen Minderheitsanteil von rund 5,1 Prozent.
  • fünf Hotelimmobilien mit über 1.000 Zimmer in Hamburg (drei), Schwerin und Zwickau an den Heilbronner Hotelbetreiber Plaza Hotelgroup. Die Häuser wurden bereits seit mehreren Jahren von der Plaza Hotelgroup als Pachtbetriebe geführt.

Aus welchen Regionen die Käufer vorwiegend kamen, erfahren Sie auf Seite 5