ZBI schließt und legt neu auf

ZBI hat einen Fonds geschlossen und gleich den Nachfolger auf den Markt gebracht / Foto: © Sondem -stock.adobe.com

Der ZBI Professional 10 hat deutlich mehr Eigenkapital eingeworben, als ursprünglich prognostiziert. Der Erfolg soll mit dem nun auf den Markt gekommenen Nachfolger wiederholt werden.

Nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September hat die ZBI Fondsmanagement AG den im März vergangen Jahres aufgelegten ZBI Professional 10 planmäßig geschlossen. Insgesamt wurden für den Fonds 156,2 Mio. Euro (ohne Agio) eingeworben, fast vier Mal so viele wie das bei Platzierungsstart veranschlagte Eigenkapital von 42 Mio. Euro. “Dies ist natürlich zum einen ein Vertrauensbeweis in unser Unternehmen, belegt aber zum anderen auch das ungebrochene Interesse der Anleger an wertbeständigen Immobilien”, freut sich Thomas Wirtz, Vorstand der ZBI Zentral Boden Immobilien AG. „Besonders stolz macht uns aber, dass es uns gelungen ist, trotz der hohen Nachfrage auf dem deutschen Markt insbesondere nach Wohnimmobilien den Fonds bereits mit Ende der Zeichnungsfrist größtenteils zu investieren. Grundlage für diesen Erfolg ist unsere bundesweit gute Vernetzung im Immobilienmarkt.”

Fonds bereits weitgehend investiert

Auch wenn der Immobilienmarkt aufgrund der hohen Nachfrage zurzeit nicht einfach ist, wurde das eingeworbene Geld bereits größtenteils investiert. Die aus ca. 1.800 Wohnungen und 30 Gewerbeeinheiten bestehenden sieben Immobilienportfolios, die der Fonds bislang erworben hat, sind zu ca. 97 % vermietet. Sie befinden sich in den Standorten Flensburg, Rendsburg (beide Schleswig-Holstein), Berlin, Werder (Havel) nahe Potsdam, Braunschweig, Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) sowie Nürnberg. Derzeit wird der Ankauf eines weiteren Portfolios geprüft.

„Diese Streuung zeigt, dass wir uns bei der Auswahl der Immobilien vornehmlich auf den Wohnungsmarkt im Umland der Metropolen und auf Standorte in zweiter Reihe konzentrieren”, erläutert ZBI-Vorstand Wirtz. „Damit vermeiden wir für unsere Anleger die Gefahr, dass sich in einigen Metropolen der Markt überhitzen könnte.”

Nachfolger schon auf dem Markt

Investoren, die beim ZBI Professional 10 nicht zum Zuge kamen, haben nun die Möglichkeit, das Nachfolgeprodukt zu erwerben. Der ZBI Professional 11 ist bereits seit Anfang des Monats auf dem Markt und verfolgt eine ähnliche Strategie wie sein Vorgänger. Er wird sich auf die Investmentpotenziale von Wohnungsmärkten in Metropolregionen sowie Städten in zweiter Reihe konzentrieren. Die breite Streuung der Objekte vermindert die Risiken und erhöht damit die Ertragschancen. Die Auszahlungen sollen Anfangs 3 % p.a. betragen und ab 2026 auf 5 % p.a. steigen. Mit einem prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 154,6 % wird voraussichtlich ein durchschnittlicher Ertrag vor Steuern von 5,3 % erreicht. Die Hurdle Rate liegt ab dem 1. Januar 2019 bis zum Ende der Fondslaufzeit bei 5 % p.a.. Der darüber hinausgehende Gewinn geht je zur Hälfte an die Anleger und die ZBI Fondsmanagement AG.

„Der deutsche Wohnimmobilienmarkt wird auf Grund des hohen Kaufdrucks in vielen Regionen schwieriger, bietet aber nach wie vor die Chance auf eine beständige und vergleichsweise risikoarme Rendite”, so Dirk Meißner, Vorstandsvorsitzender der Kapitalverwaltungsgesellschaft. „Die Wirtschaftsforschungsinstitute sagen ein stabiles Wachstum voraus, die Zinsen werden auf absehbare Zeit allenfalls moderat steigen, die politischen Rahmenbedingungen sind stabil und der Zuzug in unser Land wird anhalten. All das spricht für eine Investition in Immobilien.” (ahu)

www.zbi-kvg.de