W&W erwartet höheres Ergebnis

W&W erwartet höheres Ergebnis
W&W erhöht die Ergebnisprognose für 2017. /Foto: (vlnr) Jürgen A. Junker, Michael Gutjahr und Bernd Hertweck © db media

Die Wüstenrot & Württembergische erhöht die Ergebnis-Prognose für den Vorsorge-Spezialisten. Trotz Niedrigzinsen scheint das Geschäft rund um das Eigenheim und Versicherungen zu boomen.

Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) erhöht ihre Prognose für das Konzernergebnis 2017. Der IFRS-Konzernjahresüberschuss wird nach Angaben des Konzerns voraussichtlich das Vorjahresergebnis von 235 Millionen Euro erkennbar übersteigen. Bislang war für 2017 ein Konzernüberschuss in der Größenordnung des Jahres 2016 prognostiziert.

Die Anhebung der Prognose beruht auf deutlichen Zuwächsen im Neugeschäft, den Effekten von Maßnahmen in Vertrieb und Kundenbetreuung sowie einem bislang sehr günstigen Schadensverlauf im Bereich der Sachversicherung. Zusätzlich wird sich ein erwarteter Einmaleffekt auswirken.

Die W&W-Gruppe plane weitreichende Investitionen in eine verbesserte Kommunikation mit Versicherten und deren Betreuung sowie in die Digitalisierung und erwartet zugleich eine weitere Zunahme der Wettbewerbsintensität. Der Vorsorgekonzern wird die Resultate der derzeit guten Entwicklung auch nutzen, um die erforderlichen Investitionen aus eigener Kraft vorzunehmen sowie die Substanz weiter zu stärken.

Eine Fortschreibung der jüngsten Ertragsentwicklung über das Jahr 2017 hinaus ist aus dem bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres nicht abzuleiten. Die Prognose für 2017 steht unter dem Vorbehalt, dass wesentliche Kapitalmarkt- und Schadenereignisse ausbleiben.

„Die Ergebnisentwicklung zeigt, dass unser Vorsorgekonzern seine Solidität erneut gesteigert hat. Auch in Zeiten der Niedrigzinsphase konnten wir uns in nicht immer einfachen Märkten gut behaupten. Das gibt uns die Möglichkeit, unsere Investitionen aus eigener Kraft stemmen zu können”, so Finanzchef Dr. Michael Gutjahr, als CFO der Wüstenrot & Württembergische AG. (db)