Württembergische modifiziert Transportversicherung

Wenn bei einem Transport Ware beschädigt wird, kann es für den Absender sehr schnell teuer werden / Foto: © Hans-Peter Reichartz - stock.adobe.com

Die Württembergische Versicherung hat ihre bestehende Transportversicherung ausgebaut. Außerdem wurden die Beitragssätze gesenkt.

Wenn beim Transport das Gut beschädigt wird, haften die Verkehrsträger, die das jeweilige Gut befördern, nur in geringem Umfang: So beträgt bei einem LKW-Transport die Haftung beispielsweise nur zehn Euro pro Kilogramm Ware und im Schiff gerade einmal 2,50 Euro. So würde ein LKW-Transporteur, der Haushaltswaren im Wert von 25.000 Euro mit einem Gewicht von 500 Kilogramm transportiert lediglich mit 5.000 Euro haften. Wenn der Absender oder Eigentümer der Ware keine Transportversicherung abgeschlossen hat, bleibt er auf dem Differenzbetrag von 20.000 Euro sitzen.

Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 10 Mio. Euro können nun auch die „Cargo-Police“ der Württembergischen Versicherung AG abschließen. Zuvor lag die Grenze bei 5 Mio. Euro. In dem überarbeiteten Angebot sind zudem auch Ausstellungen und Messen weltweit ohne besondere Anmeldung mitversichert – eine große Erleichterung für die versicherten Unternehmen. Außerdem wurden die Entschädigungsgrenzen für die Montageausrüstung in Fahrzeugen sowie für Reiselager und Musterkollektionen um 10.000 Euro auf 25.000 Euro erhöht. Die Einführung einer Entschädigung für Gebrauchsgegenstände von Betriebsangehörigen in den eigenen, gemieteten, geliehenen und geleasten Fahrzeugen ist eine weitere Neuerung. Hier liegt die Grenze bei 500 Euro, wobei der Verlust von Bargeld nicht entschädigt wird. Wegen des guten Schadensverlaufs in den vergangenen Jahren konnten zudem die Beitragssätze um 10 % gesenkt werden. (ahu)

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