Wölbern Invest 2010: Zurück in die Zukunft

Konsolidierung auf das Kerngeschäft und eine gut gefüllte Produktpipeline sind die Leitmotive des Hamburger Emissionshauses Wölbern Invest für das Jahr 2010.

“In Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise sehen wir eine erhebliche Verschiebung der Anlegerwünsche in Richtung Sicherheit und Transparenz. Während die Nachfrage nach unseren Hollandfonds das Angebot deutlich überstieg, ließen sich Dachfondskonzepte, Schiffe und Flugzeuge trotz guter Fundamentaldaten der Objekte kaum noch platzieren”, begründet der Inhaber der Wölbern Invest, Prof. Dr. Heinrich Maria Schulte, diesen Schritt. Entsprechend wurde die Fondssparte Global Transport jetzt geschlossen.

Ausgebaut und personell verstärkt wurde dagegen das Immobilienteam. Für die seit 1993 erfolgreiche Holland-Fonds-Reihe von Wölbern Invest konnten für 2010 zwei neue Objekte mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro für die Anleger gesichert werden. Auch Frankreich, Deutschland, Österreich und Großbritannien hat der Hamburger Immobilienspezialist weiter als Zielländer im Blick. “Etablierte Märkte, erstklassige Immobilien, langfristige Mietverträge und tadellose Bonität” nennt Roman Menzel, Vertriebsleiter Wölbern Invest als die wichtigsten Kriterien für sicherheitsorientierte Core-Investments 2010. Aber auch risikominimierte Objektentwicklungen sind geplant.

Weitergeführt werden soll auch die Sparte Private Equity. Hier ist Wölbern Invest seit 2006 mit insgesamt 3 Fonds und einem Platzierungsvolumen von rund 70 Millionen Euro am Markt. “Gerade im Segment Life Science und Cleantech verfügen wir über besonderes Know-how, das zeigt auch die gute Performance unserer laufenden Fonds. Hier werden wir zur geeigneten Zeit auch wieder neue Beteiligungsmöglichkeiten anbieten”, so Schulte. Wölbern Invest beginnt das Jahr 2010 mit einer neuen Produktpalette ohne Altfonds.

Strukturwandel im Haus: Mehr Chancen, weniger Kosten

Im Zuge der Neuausrichtung hat sich Wölbern Invest 2009 auch personell und organisatorisch neu aufgestellt. Die Zahl der Mitarbeiter sank analog zur Branchenentwicklung von 94 Ende 2009 auf 73 zum Start 2010, insgesamt wurde die Struktur im Hause auf Innovationsfähigkeit und flachere Hierarchien getrimmt. Dazu trug auch die Umfirmierung von Wölbern Invest von einer Aktien- in eine Kommanditgesellschaft bei. Ein ungewöhnlicher Schritt für ein Emissionshaus mitten in einer globalen Finanzkrise, aber ein wichtiges Zeichen für Banken, Partner und Anleger, so Schulte: “Ich wollte zeigen, dass ich voll hinter Wölbern Invest, seinen Mitarbeitern und den Produkten stehe.” Gerade bei den Bankpartnern der neuen Fonds Holland 68 und 69 sei dieser Schritt sehr gut aufgenommen worden.

Gute Ideen sind auch bei der Fondsentwicklung gefragt. “Innovation bedeutet nicht, bewährte Konzepte aufzugeben, sondern sie gut durchdacht auf neue Ansprüche hin anzupassen”, erläutert Menzel den Ansatz von Wölbern Invest bei der Immobilienauswahl 2010. “Wir setzen in der Objektakquise jetzt bewusst auf besonders umweltfreundliche Bauweisen in Form von zertifizierten Green Buildings. Niedrige Energiekosten und ökologische Verantwortung sind Aspekte, die in Zukunft für Unternehmen und staatliche Mieter immer wichtiger werden.” Als erster grüner Wölbern-Invest-Fonds steht seit Januar 2010 der Büroimmobilienfonds Holland 68 zur Zeichnung offen. Der Vertrieb des nachhaltigen Immobilienfonds Holland 69 startet im Frühjahr 2010. Insgesamt plant das Haus ein Investitionsvolumen von etwa 250 Millionen Euro.

– Hamburger Emissionshaus verschlankt die Produktpalette auf Immobilien und Private Equity

– Umstrukturierung bei Personal, Organisation und Rechtsform: Kosten gesenkt, Marktchancen verbessert

– Geplantes Investitionsvolumen 2010: rund 250 Millionen Euro

Quelle: Wölbern Invest